Warnung an die USA im Falle einer militärischen Intervention: Maduro droht mit einem „neuen Vietnam“

 

Der venezolanische Präsident Nicolás Maduro hat in seinem gestrigen Interview mit dem Fernsehsender Almayadeen die USA davor gewarnt, venezolanisches Territoriums auch nur zu berühren. In diesem Falle werde sein Land ein „neues Vietnam gegen den Imperialismus“, sagte er. „Lasst uns in Frieden gewinnen. Lasst uns Krieg verhindern. Aber ich muss verantwortungsbewusst sagen, lassen Sie uns vorbereiten“, so Maduro weiter. Der amtierende Präsident warnte auch davor, dass Venezuelas Oppositionsführer und selbsternannter Präsident Juan Guaido „früher oder später“ gezwungen sein würde, sich „vor dem Gesetz zu verantworten“.

 

Das das nicht nur eine Warnung zu sein scheint sieht man hier:

Kuba registriert Bewegung von US-Militär in der Karibik

Stationierung von US-Militär auf Karibikinseln. Trump und hohe Politiker ziehen Intervention in Venezuela in Betracht. Klage vor UN-Sicherheitsrat
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Caracas/Washington/Bogotá. Das kubanische Außenministerium hat nach eigenen Angaben Bewegungen von US-amerikanischen Militärflugzeugen in der Karibik registriert. Zwischen dem 6. und 10. Februar seien Transportflugzeuge auf den Flughäfen Rafael Miranda in Puerto Rico und auf dem Luftwaffenstützpunkt San Isidro in der Dominikanischen Republik sowie auf weiteren Karibikinseln gelandet.

In einem Interview mit der Deutschen Welle hob US-Präsident Donald Trump erneut die Möglichkeit einer Militärintervention hervor: Maduro mache einen „schrecklichen Fehler“ mit der Blockade gegen die „Hilfslieferungen“ seiner Regierung. Eliot Engel, Vorsitzender der Kommission für Internationale Beziehungen des Repräsentantenhauses, drückte jedoch seinen Widerstand gegen einen Militäreinsatz aus: „Eine Militärintervention der USA ist keine Option. Der Kongress entscheidet wann, wo und wie das US-Militär in der Welt eingesetzt wird.“

Gestern hatte sich allerdings die Sprecherin des Repräsentantenhauses, Nancy Patricia D’Alesandro Pelosi, mit dem kolumbianischen Präsidenten Iván Duque in Washington getroffen und dabei ihre Unterstützung für einen Regierungswechsel in Venezuela zugesagt.

Duque gab noch am selben Abend nach Veröffentlichung dieser Nachricht bekannt, dass er keinerlei Interesse an einer militärischen Intervention habe, sondern es lediglich eine „große, weltweite Bewegung für die Befreiung Venezuelas“ gebe. Diese sei getrieben von dem Wunsch, „humanitäre Hilfe zu denen zu bringen, die unter dem Horror der Diktatur leiden und hungern.“

Unterdessen verurteilte der kubanische Präsident Miguel Díaz-Canel vor dem Sicherheitsrat der Vereinten Nationen den Versuch der USA, die venezolanische Regierung unter dem Vorwand der humanitären Hilfe zu zwingen, Sachlieferungen ins Land zu lassen.

Die USA hatten angekündigt, Venezuela dazu verpflichten zu wollen und die Verweigerung als „Verbrechen gegen die Menschlichkeit“ bezeichnet. Es sollen noch immer einige Kisten mit „Hilfslieferungen“ vor der venezolanischen Grenze in Kolumbien stehen.

Die kubanische Regierung bezweifelt in der Erklärung (die deutsche Übersetzung finden sie bei hier) ihres Außenministeriums, dass die Regierungen der jeweiligen Inselstaaten über die strategischen Verschiebungen des militärischen Geräts informiert seien. Die USA unterhalten in vielen Karibikstaaten Militärbasen, die zum US-Staatsgebiet gehören und als Stützpunkte für Einsätze von US-Sondertruppen und der Marine dienen. Auch „verdeckte Aktionen, darunter gegen Führer anderer Länder“ würden von US-Stützpunkten ausgehen.

Das Ministerium wirft der US-Politik und US-Medien vor, einen „Krieg zu provozieren“. Vor allem John Bolton, dem Nationalen Sicherheitsbeauftragten, Marco Rubio, Senator von Florida, sowie dem Direktor der Western Hemisphere Affairs des National Security Council, Mauricio Claver-Carone, unterstellt Kuba, den Putschversuch in Venezuela „von Washington aus entwickelt, finanziert und im Detail organisiert“ zu haben.

Hohe Funktionäre aus den USA hatten in den letzten Wochen immer wieder betont, dass „die militärische Lösung“ möglich sei. Auch der US-Präsident Donald Trump hatte diese Option nicht ausgeschlossen.

Laut der Erklärung aus Kuba ist es „offensichtlich, dass die USA das Gelände für einen ‚humanitären Korridor‘ bereiten, mit internationalem Geleit und unter dem Vorwand, ‚mit allen nötigen Mitteln‘ die ‚Bevölkerung zu schützen'“.

Zudem erinnert das Ministerium in seinem Schreiben an die Interventionen in Mexiko, Nicaragua, der Dominikanischen Republik, Haiti, Kuba, Honduras und zuletzt in Granada und Panama. „Heute wird in Venezuela über die Souveränität und Würde Lateinamerikas, der Karibik und aller Völker des Südens entschieden“, heißt es weiter. Zudem stehe das Weiterbestehen der Normen des Internationalen Rechts und der Charta der Vereinten Nationen auf dem Spiel. Kuba erinnert an die Entscheidung der Gemeinschaft der Lateinamerikanischen und Karibischen Staaten (CELAC) im Jahr 2014, Lateinamerika und die Karibik zur Friedenszone zu erklären. Quelle

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Venezuela Bericht -aus erster Hand –

 

Diosdado Cabello, einer der wirklich Präsident ist und zwar der der Verfassunggebenden Versammlung, enthüllte in seinem Programm: Con el mazo dando (mit dem
Holzhammer geben), dass er sich am 22. Januar 2019 auf Wunsch von Juan Guaidó heimlich mit ihm traf und der ihm bei diesem Treffen andere Dinge gesagt habe, als die, die er später gemacht habe.

Juan Guaidó sagt, dass er von allen unter Druck gesetzt wurde. Druck wirst du von uns bekommen, dass du das nur weißt, sagte der chavistische Führer Diosdado Cabello auf dem Bildschirm. Falls der angebliche Präsident das abzustreiten versucht, würde Cabello die Einzelheiten des Gesprächs öffentlich machen, Tränen inklusiv.

Die Bevölkerung hat sich die Bolivarische Revolution über viele Jahre erkämpft und weiß, dass die kontinuierliche Sabotage an der Infrastruktur das Problem ist. Man wird nicht so blöd sein, das Volkseigentum an US-Konzerne zu verschenken.

Sollte es gleichwohl durch ausländische Intervention dazu kommen, wird es einen fürchterlichen Bürgerkrieg geben. Wäre ich Venezolaner, würde ich eine Kolonialisierung meines Landes durch USA nicht hinnehmen.

Die Führung der PSUV und KPV haben bereits angekündigt, dass bei einem Rechtsputsch ( den Guaido beabsichtigt) militärisch gegen die Putschisten vorgegangen wird.

In diesem Fall muss militärisch interveniert werden – es gibt dann keine Alternative. Welche Ausmaße ein solcher Krieg annehmen wird, ist absehbar.

Ich bin mir ziemlich sicher, dass die Armee bereits dabei ist, sich auf einen Guerillakrieg gegen eine US-Marionettenregierung vorzubereiten um Chávez Vermächtnis zu verteidigen.

Krieg ist immer das letzte Mittel, ein Verzicht auf Krieg führt jedoch für die nachgebende Partei in die Sklaverei. Bemerkenswert finde ich, dass Guaidos Schergen in den Armenvierteln Jugendliche mit Waffen ausstatten, um gegen Bezahlung größtmögliche Sabotage auszuüben und um Polizisten und Soldaten zu ermorden.

Blöderweise fehlt jedoch die Ausbildung im Umgang mit Waffen, so dass diese Jugendlichen dann von der Polizei erschossen werden. Dieses Rekrutierungssystem erinnert an die Anfänge des Systems der Contras in Nicaragua/Honduras, das genau so begann, dass von USA in den Armenvierteln Söldner für den Kampf gegen die Sandinisten rekrutiert wurden.

Die Contras sind letztlich gescheitert, weil eine mäßige Bezahlung nicht ausreicht um gegen jene zu siegen, die aus persönlicher Überzeugung Widerstand leisten.

Genau darum wird die USA auch in Venezuela scheitern. Auf TELESUR lief die Direktübertragung von den Feierlichkeiten zur 20th anniversary of the arrival to power of Hugo Chávez.

Da konnte man riesige Menschenmassen beobachten, die Maduro und Diosdado zujubeln. Auch wenn man kein spanisch versteht, ist leicht zu erkennen, dass diese Massen ehrlich und überzeugt vom Chavismus und Maduro begeistert sind.

Es sollen noch in 2019 die für 2020 regulär anstehenden Parlamentswahlen vorgezogen werden. Dann wird man sehen, wie groß die Unterstützung der Bolivarischen Revolution weiterhin ist. Unabhängige politische Beobachter in Venezuela gehen davon aus, dass das linke Spektrum aus PSUV, KPV, Indianerparteien und linken Splittergruppen rd. 55% der Abgeordneten stellen wird.

Damit hätte Maduro die Unterstützung durch das Parlament zurückgewonnen.

Juan Guaidó muss befürchten, gar nicht mehr in ein neues Parlament gewählt werden, denn Verräter und lächerliche Selbstdarsteller hat niemand gern in seinen Reihen.

Bis zu den Parlamentswahlen wird erst mal nichts Wesentliches geschehen. Juan Guaidó kann man bis dahin ignorieren. Juan Guaidó muss derweil befürchten, durch USA ermordet zu werden, um einen Anlass für eine Militärintervention zu bieten.

Er wird in jedem Fall als tragische Gestalt enden, entweder in einem venezolanischen Knast oder auf dem Friedhof. Irgendwie hat man ihn als den Idiot ausgeguckt, der diese Rolle übernehmen soll – und sehr wahrscheinlich macht er das nicht freiwillig, sondern man hat ihn dazu genötigt.

Dazu eine weitere Superanalyse:

https://www.voltairenet.org/article204935.html

Im Gegensatz zu dem, was sich die Venezolaner vorstellen, ist das Ziel der USA nicht der Sturz von Nicolás Maduro, sondern die Anwendung der Rumsfeld-Cebrowski-Doktrin der Zerstörung staatlicher Strukturen im karibischen Becken.

Dies setzt die Beseitigung von Nicolás Maduro, aber auch von Juan Guaidó voraus. Das aktuelle Schema wurde bereits getestet, um Syrien von einer Situation innerer Unruhen (im Jahr 2011) in eine Aggression durch eine Söldnerarmee (2014) zu bringen.

Die Rolle der Arabischen Liga wird in Südamerika von der Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) gespielt, deren Generalsekretär den Präsidenten Juan Guaidó bereits anerkannt hat.

Die Rolle der Freunde Syriens wird von der Lima-Gruppe gespielt, die die diplomatischen Positionen der Verbündeten Washingtons koordiniert. Die Rolle des Führers der syrischen Opposition, Burhan Ghaliun, wird von Juan Guaidó gespielt.
In Syrien ist der langjährige NED-Mitarbeiter, Burhan Ghaliun, von anderen Leuten ersetzt worden, dann wieder von Anderen, bis jeder seinen Namen vergessen hat. Es ist wahrscheinlich, dass Juan Guaidó gleichfalls geopfert wird.

Heute bestehen die USA im Gegenteil darauf, die Welt als eine unipolare zu denken. Sie haben keine Verbündeten und keine Feinde mehr. Für sie ist eine Bevölkerung entweder in die globalisierte Wirtschaft integriert, oder lebt in Gebieten mit natürlichen Ressourcen, die die USA nicht unbedingt ausbeuten wollen, aber auf jeden Fall immer kontrollieren müssen.

Da diese natürlichen Ressourcen jedoch nicht gleichzeitig von Nationalstaaten und vom Pentagon kontrolliert werden können, müssen die staatlichen Strukturen dieser Regionen unwirksam gemacht werden.

Wenn man annimmt, dass Juan Guaidó glaubt, er löse die Krise und diene seinem Land, indem er sich zum Interimspräsidenten erklärt, tut er aber in der Realität das Gegenteil.

Seine Aktion wird zu einer Situation führen, die mit einem Bürgerkrieg vergleichbar ist. Er oder seine Nachfolger werden ihre lateinamerikanischen Brüder zur Rettung rufen. Brasilien, Guyana und Kolumbien werden Friedenstruppen entsenden, die von Israel, Großbritannien und den USA unterstützt werden.

Die Unruhen werden andauern, bis ganze Städte in Trümmern liegen. Egal, ob die venezolanische Regierung bolivarisch oder liberal, ob sie anti- oder pro-USA ist. Das Ziel ist nicht sie zu ersetzen, sondern den Staat dauerhaft zu schwächen.

Dieser Prozess beginnt in Venezuela und wird auch in anderen Ländern des Karibik-Beckens weitergehen, zuerst in Nicaragua, bis es in der gesamten Region keine wirkliche politische Macht mehr gibt.

Diese Situation ist vielen Arabern völlig klar, die in die gleiche Falle geraten sind und alle auf die eine oder andere Weise unterlegen waren. Für die Latein-amerikaner ist das im Moment noch nicht der Fall.

Natürlich ist es immer möglich, dass sich die Venezolaner trotz ihres Stolzes der Manipulation bewusst werden, der sie ausgesetzt sind, ihre Spaltungen überwinden und ihr Land retten.

https://amerika21.de/dokument/221569/rekolonisationskrieg-gegen-venezuela

Endlich wissen wir, wo Guidó sein Haupt bettet: Während er geschützt von Marines in der US-Amerikanischen Botschaft in Caracas schläft, fordert der Angestellte der USA in Venezuela einen Aufstand der Armee und eine Bürgerrebellion, fordert Beamte auf, den Autoritätsgrundsatz zu ignorieren, ratifiziert diplomatische Vertreter, die von Trump für multilaterale Einrichtungen und andere Staaten benannt wurden, versucht venezolanische Außendienstangestellte in sozialen Medien zu bestechen, fordert die Be-schlagnahmung der finanziellen Ressourcen und Vermögenswerte des venezolanischen Staates im Ausland, und er akzeptiert die Plünderung des Landes. Ein Beispiel ist die Benennung des angeblichen Vertreters Venezuelas im Weißen Haus, Herrn Carlos Vecchio, der von US-Senator Marco Rubio auf Twitter vorgeschlagen und dann von der Nationalversammlung ratifiziert wurde. Diese Person war zuvor Rechts-anwalt bei Exxon Mobil in unserem Land. Das heißt, er ist buchstäblich ein Mitarbeiter einer US-amerikanischen Ölgesellschaft in Venezuela. Es kann kein deutlicheres Zeichen einer kolonialen Regierung als dieses geben.

Hier noch eine Gegenmeinung eines Kapitalisten, die exemplarisch für die deutschen Geldgeier steht. Diesen Leuten würde ich auch gerne einen „arabischen Frühling“ in Deutschland gönnen:

„Kann man nur hoffen, dass dieser widerliche undemokratisch gewählte Maduro bald weg ist, der sich nur selber die Taschen füllt. Aber ich bin guter Dinge, da Venezuela etwas hat, worauf alle scharf sind. Im Gegensatz zu Vietnam, Kuba und Co.
Da lohnt es sich sogar, einzumarschieren. Kriegsgründe finden sich, und lassen sich instruieren, siehe Irak. An der Entschlossenheit von Trump habe ich keine Zweifel. Wenn er in seiner Amtszeit noch ein dickes Ding bewegen will und in die Geschichte als großer Herr eingehen will, dann ist die Zeit sicherlich gekommen. Wenn Maduro nicht selber geht, dann wird es wohl demnächst eine Frühjahrsoffensive geben. Man investiert halt nicht gegen den Ami… was soll das bringen?“

Der lächerliche Putsch der US-Marionette ist gescheitert, so wie ich es vorhergesagt habe. Auch mit den nächsten Sanktionsstufen werden die US-Konzerne scheitern. Wer was von Volkswirtschaft versteht, der weiß auch weshalb.

Ich hatte ja schon einige Hinweise auf die Produktionstiefe venezolanischer Unternehmen und die hohe Importunabhängigkeit der Wirtschaft gegeben. Die weitgehende Nichteinbindung Venezuelas in die internationale Arbeitsteilung mag in Friedenszeiten ein Nachteil sein, macht aber Sanktionen zum zahnlosen Tiger. Infolge jahrelanger Nichtverfügbarkeit von Devisen haben die Unternehmen gelernt, so viel wie möglich selbst zu machen. Das ist zwar nicht unbedingt effizient, man hat aber auch praktisch keine Konkurrenz aus dem Ausland, da diese in Venezuela nichts verdienen kann. In einer solchen Gemengelage könnte auch bei einer Seeblockade über viele Jahre weitergewurschtelt werden. Wie geht es weiter? Vorgezogene Parlamentswahlen in Kürze, gern mit internationalen Wahlbeobachtern. Guaidó könnte dann sein Mandat verlieren und wäre weg vorm Fenster. Die linken Parteien dürften die Mehrheit der Abgeordneten zusammenkriegen, vielleicht etwas Verschiebung von PSUV zur KPV. Maduro hätte dann auch im Parlament wieder eine solide Machtstütze.
Schaut man sich die Beteiligten an, so gibt es 3 Gruppen: USA, China, Russland, Vasallen wie GB, EU u.s.w. können wir ignorieren. Der USA (selbst Energieproduzent) genügte es bisher einen starken, erfolgreichen Nationalstaat Venezuela zu verhindern. Jetzt gilt aber: Die Anbindung an China + Russland soll unbedingt beendet werden. China ist an günstigem Öl interessiert und strategischen Verbündeten. Russland (genug eigenes Öl) benötigt ebenfalls strategische Verbündete. Im Grunde sehen wir mit Venezuela (wie auch schon bei der Krim) den globalen Aufmarsch vor der wirklichen Entscheidung. Das Problem der USA ist dabei die Zeit, denn Bildung, Erfindungen, industrielle Basis sprechen mittelfristig für China als neue Weltmacht, Russland hat zwar genügend Land + Rohstoffe, aber zu wenig Menschen, weshalb der Russe sich um europäische Nationalstaaten bemüht.


Nachdem Guaidó einen Militärschlag gegen das eigene Land gebilligt hat, wenden sich die anderen Bündnispartner der MUD mit Entsetzen von seiner 7%-Partei ab.

Der Putsch ist damit gescheitert.

Berichte über Venezuela aus dem Börsenforum

Venezuela: Regierung fängt US-Waffenlieferung ab und sperrte Brücke nach Kolumbien

Die venezolanische Regierung gibt an, eine Waffenlieferung aus den USA abgefangen zu haben. Laut dem Innenministerium handelt es sich dabei um Gewehre, Munition und Geräte zur Kommunikation. An der Grenze zu Kolumbien hat das venezolanische Militär eine Brücke gesperrt. Auf diese Weise soll ein US-finanzierter Hilfskonvoi aus Bogota gestoppt werden. Venezuelas Präsident Nicolás Maduro hat die Hilfe zurückgewiesen. Mittels solcher Hilfe solle eine ausländische Intervention gerechtfertigt werden, so der Präsident.

 

 

 

Gesperrte Brücke zwischen Kolumbien und Venezuela

Wird humanitäre Hilfe in Venezuela politisch missbraucht?

Der selbsternannte venezolanische „Interimspräsident“ Guaidó hat angekündigt, humanitäre Hilfe von Kolumbien nach Venezuela schaffen lassen. Unklar bleibt allerdings, wie die Güter verteilt werden sollen. Sie wurden von der US-Agentur USAID nach Kolumbien geliefert und sollten offenbar von Anhängern des Gegenpräsidenten verteilt werden. Präsident Maduro hat das Vorhaben entschieden abgelehnt. Die humanitäre Hilfe sei lediglich ein Vorwand für eine US-Militärintervention in Venezuela, sagte er gegenüber dem russischen Auslandssender Russia Today. Die Regierung will Proteste gegen die ihrer Meinung nach politisch motivierte Aktion mobilisieren.

Quelle

 

Venezuela und weitere Peinlichkeiten der BRD

Sendeaufzeichnung von Radio ddb vom 1. Februar 2019 mit weiteren Themen , z. B. der Kreisverkehr der sog. Wahrheitsaufklärer, wir berichteten:

Wahrheit im Kreisverkehr

hier ab min 5.30:

Venezuelas Präsident hält Warnrede an US-Bürger: Eure Regierung will an unser Öl und deshalb Krieg

„Unser Land hat die größten nachgewiesenen Ölvorkommen der Welt. Und jene Augen, die das US-amerikanische Imperium anführen, würden sich diese sehr gern unter den Nagel reißen – genauso, wie sie es im Irak und in Libyen taten.“

 

„Glauben Sie nicht alles, was im Fernsehen gesagt oder in der US-Presse geschrieben wird“Ich wünsche mir Beziehungen des gegenseitigen Respekts, der Kooperation und der Nähe mit den gesamten Vereinigten Staaten. Die Vereinigten Staaten sind ein großartiges Land und es ist viel größer als Donald Trump. Ich möchte gute Beziehungen haben und dass wir unsere Probleme durch friedliche Diplomatie lösen. Ich bitte nur um Respekt für Venezuela und brauche Ihre Unterstützung, um einen Krieg wie in Vietnam hier in Amerika zu vermeiden. Ich bitte um Frieden. Ich bitte um Respekt für mein Volk.“

 

 

 

Wo bleibt der Aufschrei über den neuen Faschismus und die aktuelle Kriegsgefahr?

Wir können Verbrechen unserer Vorfahren nicht rückgängig machen und wir können Tode nicht lebendig machen. Aber wir können alles dafür tun, daß es künftig keine Kriege mehr gibt.

Wenn wir künftig in Frieden leben möchten und sich die Geschichte nicht wiederholen soll, müssen wir jetzt Verantwortung für die Gegenwart und Zukunft übernehmen. Grausame Erinnerungen und Schuldgefühle können den Menschen keine friedliche Zukunft geben.

Deutsche Künstler erinnern an die deutsche Verantwortung, angesichts der Belagerung von Leningrad durch die deutsche Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg:

Die rund 900 Tage währende Belagerung von Leningrad durch die deutsche Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg hinterließ tiefe Spuren bei jenen, die sie überlebten. Davon kündet das „Blockadebuch“ von Ales Adamowitsch und Daniil Granin. Deutsche Künstler haben am Dienstag daraus gelesen und an das Geschehen sowie die deutsche Verantwortung dafür erinnert (…)
https://de.sputniknews.com/gesellschaft/20190201323807908-blockadebuch-lesungen-berlin/

Erinnert man heute eigentlich in Amerika an die vielen Millionen amerikanischen Ureinwohner, die Indianer, die von „Amerikanern“ ermordet wurden? Und erinnert man an: Es war ein Holocaust, was die Amerikaner den Deutschen antaten

Die heutige Generation kann keine Verantwortung für die Vergangenheit übernehmen. Jedoch ist sie für die Gegenwart und Zukunft verantwortlich, damit sich jene grausamen Zeiten nicht wiederholen.

Wann gedenken jene deutschen Künstler, auch im eigenen Interesse, Verantwortung dafür zu übernehmen, daß sich die Dramen der damaligen Kriege nicht wiederholen?

Warum reden deutsche Künstler, in einer Zeit wo wieder deutsche Panzer an der russischen Grenze stehen und der Faschismus in Deutschland und Europa Hochkonjunktur hat, von der Belagerung Leningrads durch die deutsche Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg?

An der Vergangenheit kann man nichts ändern, aber umso mehr in der Gegenwart!

 

Die Deutsche Volksseele – Was braucht es um den Helden in Dir wiederzuentdecken? Video

 

Putin zur Aufkündigung der USA zum INF Vertrag:

Putin: Russland steigt nach USA ebenfalls aus INF-Abrüstungsvertrag aus

Als Reaktion auf die Aufkündigung des Abkommens durch die USA will Russland den INF-Vertrag zum Verzicht auf atomare Mittelstreckenwaffen aussetzen.
Russlands Präsident Wladimir Putin sieht sich einen Tag nach dem Ausstieg der USA aus dem INF-Abrüstungsvertrag seinerseits nicht mehr an das Abkommen gebunden.
„Unsere amerikanische Partner haben angekündigt, ihre Teilnahme an dem Abkommen auszusetzen und wir setzen unsere Teilnahme auch aus“, sagte Putin Agenturen zufolge am Samstag.
01.02.2019, Berlin: Demonstranten mit einer Putin und Trump-Maske stehen sich mit Raketen-Modellen auf dem Pariser Platz gegenüber. Sie protestieren mit der Aktion gegen das Aus des INF-Abrüstungsabkommen zwischen Russland und den USA.
1.02.2019, Berlin: Demonstranten mit einer Putin und Trump-Maske stehen sich mit Raketen-Modellen auf dem Pariser Platz gegenüber. Sie protestieren mit der Aktion gegen das Aus des INF-Abrüstungsabkommen zwischen Russland und den USA. | Bild: Paul Zinken

Venezuelas Außenminister: „Macron, kümmer dich um die Gelbwesten „

ddbNews R.

Wie viele Medien berichten, erkennt die EU den Putsch in Venezuela und den Putschkandidaten

Guaidó

als Interimspräsidenten an.

EU-Parlament erkennt Guaidó als Interimspräsidenten Venezuelas an

Das Europaparlament zieht aus den jüngsten Äußerungen des amtierenden Präsidenten Maduros Konsequenzen. In der EU genießt sein Kontrahent starke Rückendeckung.

 

So zu lesen auf:

T-online

Spiegel

Tagesspiegel

Handelsblatt

u.a.

 

Jorge Arreaza, der Außenminister von Venezuela, hat die USA im UN-Sicherheitsrat scharf angegriffen. Diese würden nicht nur hinter dem Staatsstreich stehen, sondern ihn anführen. Er forderte vor dem Gremium, dass die USA unter ständiger Beobachtung und Prüfung stehen sollten, da sie seit über 100 Jahren Interventionen, Staatsstreiche und grobe Einmischungen in andere Staaten veranstalten. Dazu listete er eine Reihe von „US-Operationen allein in der lateinamerikanischen Region“ auf. Wie ist es möglich, dass ein Präsident, der die Anwendung militärischer Gewalt angedroht hat – es war nicht John Bolton, der es getan hat; es war nicht Mike Pence; es war nicht Marco Rubio; es war Donald Trump, der der Bolivarischen Republik Venezuela direkt mit der Anwendung militärischer Gewalt gedroht hat –, wie ist es möglich, dass er nicht einmal von den multilateralen Entitäten angegriffen oder in Frage gestellt wurde? Stattdessen setzen sie die Republik Venezuela auf die Anklagebank, obwohl ihre Regierung ihre Verfassung vollständig eingehalten und das Völkerrecht geachtet und respektiert hat. Wie ist das möglich?

Auch die EU griff er für ihre Unterstützung des US-Kurses zum Umsturz der legitimen Regierung Venezuelas scharf an und nannte sie Lakaien der USA. Außerdem machte er sich lustig darüber, dass die EU-Staaten Venezuela eine Frist von acht Tagen für Neuwahlen setzten und fragte, woher sie glaubten, ein solches Recht zu besitzen. „Europa gibt uns acht Tage Zeit? Woher glaubt ihr, dass diese die Macht habt, einem souveränen Volk eine Frist oder ein Ultimatum zu setzen? Wo habt ihr das her? Das ist fast schon kindisch!“

Dem französischen Präsidenten warf er entgegen, dass dieser sich lieber um die massiven Proteste der „französischen Arbeiterklasse, den Gelbwesten“ kümmern solle, anstatt seine Zeit für Angriffe gegen Venezuela zu opfern. „Warum schießt Präsident Macron seine Pfeile auf die Menschen in Venezuela, anstatt seine Aufmerksamkeit auf die anhaltenden Proteste der französischen Arbeiterklasse, der gelben Westen zu lenken? Gerade jetzt – zu einer Zeit, wo ein Arbeiter in Gelber Weste in der Nähe des Elysees, für Angst bei den Wachen sorgt, weil sie Angst vor ihrem eigenen Volk haben. Kümmere dich um deine eigenen Angelegenheiten.“
#DeutscheUntertitel #Venezuela #USA

 

 

 

Amerika 21 schreibt dazu:

Venezuela erlebt derzeit eine schwere innenpolitische Krise. Die Lage ist eskaliert, nachdem sich der Präsident der oppositionellen Nationalversammlung, Juan Guaidó, vor einigen Tagen selbst zum „Interimspräsidenten“ ausrief. Der 35-jährige Oppositionspolitiker genießt bei seinem offenbar gut vorbereiteten Vorgehen die Unterstützung der USA, der ultrarechten brasilianische Regierung, weiterer rechter Kräfte und einiger EU-Staaten, darunter Deutschland. mehr

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