Kritik aus Lateinamerika an Rede von Trump vor UN-Vollversammlung

ddbnews R.

Wer Trumps Rede vor der UN Vollversammlung verfolgte, musste sich wundern über die Widersprüchlichkeit in seinen Worten, sprach er doch davon :

„Politiker dienen dem Volk, Nationalstaat bleibt bestes Modell!“

Beispielgebend für die Widersprüchlichkeit ist auch die Aussage zur Forderung der Abrüstung weltweit aber der Stolz selbst auf 700 Milliarden aufzurüsten, wir berichteten darüber.

Man fragt sich allerdings wieso Trump in Bezug auf Venezuela, welches seine Unabhängigkeit gerade umsetzt und sogar die Absetzung des  Dollars vollzieht , mittels Verfassunggebender Versammlung seine Rechte durchsetzt und sich damit zurück ins Völkerrecht begibt und weg vom weltweiten Konzernmechanismus, ein anderes Pferd reitet. Man hätte doch so gern das venezuelische Öl selbst als Kapital, als es dem nationalen Venezuela allein zu überlassen und auch noch ohne Dollar zu handeln.

So liest man bei:

https://amerika21.de/2017/09/185327/morales-kritik-einmischung-venezuela

Trump mischt sich wiedermal ein und straft  die eigenen Worte der Lüge:

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Linksgerichtete Politiker weisen Drohungen gegen Venezuela zurück. Boliviens Präsident Evo Morales fordert Respekt vor Souveränität!

New York/Caracas. Nach der Rede von US-Präsident Donald Trump vor der Generalversammlung der Vereinten Nationen haben linksgerichtete Politiker aus Lateinamerika und der Karibik mit harscher Kritik reagiert. In seiner Rede hatte Trump die venezolanische Staatsführung als „korruptes Regime“ bezeichnet. Es habe sich dabei um eine „Aggression des neuen Hitler der internationalen Politik“ gehandelt, so Venezuelas Präsident Nicolás Maduro bei einer Rede, die in dem südamerikanischen Land von Fernsehen und Radio übertragen wurde. Trump halte sich offenbar für den „Besitzer der Welt“, sagte Maduro, der die Drohungen des US-Präsidenten zurückwies. Kubas Außenminister Bruno Rodríguez bezeichnete die Drohungen Trumps gegen Venezuela als „brutal, ungerechtfertigt und willkürlich“

Zuvor hatte sich bereits Boliviens Präsident Evo Morales mit klaren Worten gegen eine Einmischung von außen in die inneren Angelegenheiten Venezuelas gewandt. Die beste Hilfe für das krisengeschüttelte Land sei „der Respekt seiner Souveränität und die Solidarität“, schrieb Morales über den Kurznachrichtendienst Twitter.

Morales hatte auch an einer Solidaritätskonferenz in Venezuela teilgenommen, die sich ebenfalls gegen die Einmischung der USA wandte. An dem Treffen in Caracas nahmen Vertreter sozialer Bewegungen aus Venezuela und anderen lateinamerikanischen Staaten teil.

Die Vorsitzende der verfassunggebenden Versammlung in Venezuela, Delcy Rodríguez, betonte dabei die Doppelstandards in der internationalen Politik. Es sei unerhört, wenn etwa Brasiliens durch einen Staatsstreich an die Macht gelangter De-facto-Präsident Michel Temer bei den Vereinten Nationen über eine „Diktatur“ in Venezuela spreche.

Der bolivianische Präsident kritisierte auch die Einladung Trumps an mehrere lateinamerikanische Staatschefs, die sich am Rande der UN-Vollversammlung in New York mit dem US-Präsidenten getroffen hatten, um über die Lage in Venezuela zu diskutieren. Es sei nicht akzeptierbar, dass Trump andere Staatschefs dazu anstifte, „die Intervention in Venezuela zu unterstützen“. An dem Treffen mit Trump hatten die Präsidenten von Kolumbien, Juan Manuel Santos, und Panama, Juan Carlos Varela, teilgenommen. Auch Brasiliens De-facto-Staatschef Michel Temer und Argentiniens Vizepräsidentin Gabriela Michetti machten dem US-Präsidenten die Aufwartung.

alles lesen:  https://amerika21.de/2017/09/185327/morales-kritik-einmischung-venezuela

Trumps Rede in deutsch in voller Länge:

Lesen und Staunen: Trumps UN-Rede auf deutsch

Erklärung von Präsident Donald Trump vor der Generalversammlung der Vereinten Nationen am 19. September 2017.

Herr Generalsekretär, Herr Präsident, führende Politiker der Welt und angesehene Delegierte: Willkommen in New York. Es ist mir eine tiefgreifende Ehre, hier in meiner Heimatstadt als Vertreter des amerikanischen Volkes zu stehen und meine Worte an die Menschen der Welt zu richten.

Da Millionen unserer Bürger weiterhin unter den Folgen der verheerenden Wirbelstürme leiden, die unser Land heimgesucht haben, möchte ich zunächst allen Verantwortlichen in diesem Saal, die Hilfe und Unterstützung angeboten haben, meine Anerkennung aussprechen. Das amerikanische Volk ist stark und widerstandsfähig, und aus diesen Härten wird es entschlossener als je zuvor hervorgehen.

komplett zu lesen auf:

http://www.achgut.com/artikel/lesen_und_staunen_donald_trumps_us_rede_auf_deutsch

 

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Erzfeinde reagieren auf Trumps Rums-Rede vor der UN | | »Hundegekläff, schurkischer. Anfänger, Gangster
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„Botschaft an die Völker der Welt: Für den Frieden, die Souveränität und die Demokratíe in Venezuela“

Die Verfassunggebende Versammlung für Deutschland (nicht BRD) erklärt sich mit der Verfassunggebende Versammlung in Venezuela solidarisch

Venezuela – Botschaft an die Menschheit!

Am 14.09.2017 veröffentlicht

Caracas:
Aufruf zum weltweiten Kongress „Wir alle sind Venezuela ‒ Dialog für den Frieden, die Souveränität und die Bolivarische Demokratie in Venezuela“

 

 

Wir, die Bürger der Welt, Arbeiter, Mitglieder der sozialen Bewegungen, Bürgerrechtsbewegungen, politische Parteien, Akademiker, Intellektuelle und Initiatoren, verurteilen vor der Menschheit die internationale Verschwörung der Regierung Trump gegen das Volk, die Regierung und die legitimen Behörden der Bolivarischen Republik Venezuela.

Unter Berufung auf einen Diskurs der Überlegenheit von Rassen, Intoleranz und Kriegstreiberei, die an die dunkelsten Zeiten des Faschismus erinnern, setzt die Regierung eine politische, diplomatische, wirtschaftliche und mediale Aggression um, die die militärische Option miteinschließt und dazu dienen soll, die venezolanische Demokratie zu destabilisieren, Präsident Nicolás Maduro zu stürzen und eine den Interessen Washingtons untergeordnete Regierung zu installieren. Die Wiedereinführung des Neokolonialismus soll dem venezolanischen Volk seine Souveränität nehmen und den globalen Mächten die Kontrolle über die immensen Reichtümer und Ressourcen des Landes zurückgeben.

Diese offen gegen das Völkerrecht verstoßende Verschwörung schreitet mit massiver Unterstützung der großen transnationalen Medienunternehmen und der beschämenden Rückendeckung neoliberaler und volksfeindlicher Regierungen voran.

Seit vergangenem April wurde mithilfe US-amerikanischer Finanzierung und Unterstützung durch die venezolanische Opposition eine Kampagne der politischen Gewalt durch die venezolanische Opposition in Gang gesetzt, die der Welt als zivile und friedliche Proteste präsentiert werden. Diese Desinformationskampagne begleitete die mediale Entwertung der venezolanischen Demokratie vor der öffentlichen Meinung, indem Venezuela als eine Diktatur dargestellt wird, die die Menschenrechte missachtet und das Land in eine vermeintliche humanitäre Krise gestürzt hat.

In Wahrheit besteht die einzige Absicht dieser Kampagne darin, die rechtmäßige Regierung Venezuelas durch die Verbreitung von Tod, Chaos und Gewalt nach dem Vorbild der „Bunten Revolutionen“ zu stürzen. Diese hat bisher über 100 Tote und über 2.000 Verletzte gefordert. Die von Washington ausgehende politische Gewalt hat nicht zu beziffernde Sachschäden verursacht und unsagbares Leid über das venezolanische Volk gebracht.

Das letzte Mal zeigte sich dieses Komplott bei der Verleumdung der Wahl vom 30. Juli 2017, bei der über acht Millionen Venezolaner ihre Stimme für eine Verfassungsgebende Nationalversammlung abgegeben hatten. Mit der Wahl der Verfassungsgebenden Nationalversammlung hat das venezolanische Volk der Gewalt auf den Straßen ein Ende gesetzt und den Frieden wiederhergestellt. Am 30. Juli begann eine Normalisierung des zivilen und politischen Lebens mittels der Beteiligung sämtlicher politischer Parteien an den kommenden Gouverneurswahlen, die für Oktober angesetzt wurden.

Mit der neuesten Androhung des Einsatzes militärischer Gewalt durch Donald Trump und der Errichtung einer Finanzblockade gegen Venezuela hat das sich überlegen fühlende Washington den Konflikt eskaliert, wobei offen die Absicht erklärt wurde, die venezolanische Wirtschaft zum Erliegen bringen zu wollen.

Wir lehnen die gefährliche Eskalation der Aggressionen gegen Venezuela durch die US-Regierung ab.

Venezuela ist ein Land, das seit 18 Jahren friedlich eine Volksdemokratie aufbaut. Mithilfe der Bolivarischen Demokratie konnte das Land die Kontrolle über die natürlichen Ressourcen wiedergewinnen, den Reichtum zugunsten der Arbeiter und Armen umverteilen und allen Einwohnern des Landes die sozialen Rechte gewährleisten.

Die sozialen Errungenschaften Venezuelas in den Bereichen Bildung, Gesundheit, sozialer Schutz, Sozialversicherung für alle und die Rechte der indigenen Bevölkerung zeigen, dass sich die Demokratie noch demokratischer machen lässt. Die öko-sozialistische Vision des Landes stellt sich denen entgegen, die auf die Plünderung der Gemeingüter der Menschheit durch die transnationalen Eliten setzen.

Für kein Land der Welt stellt Venezuela eine Bedrohung dar. Seit der Unabhängigkeit vor mehr als 200 Jahren wurde nie wieder ein militärischer Konflikt ausgetragen oder an Kriegen bzw. Aggressionen gegen andere Länder teilgenommen.

Für die friedliebenden Menschen und die Völker dieser Welt ist Venezuela ein Fanal der Hoffnung. Diese Hoffnung wird derzeit von der Ideologie der Überlegenheit aus Washington bedroht. Die regierende Elite der USA hat sich zur Blockade des politischen Dialogs in Venezuela entschieden und will das Land zur Rechtfertigung der von ihnen beabsichtigten Einmischung in einen Bruderkonflikt stürzen.

Wir warnen die Welt vor der schwerwiegenden Bedrohung des Weltfriedens, die von der Kriegsbesessenheit Donald Trumps ausgeht. Eine militärische Aggression gegen Venezuela oder die Zerstörung der Bolivarischen Revolution würde in dieser Hemisphäre eine Krise historischen Ausmaßes sämtlicher Ordnungen verursachen und die Bemühungen um die Integration zunichte machen, wobei das Ziel aller Länder dieser Region, die Lateinamerika und die Karibik zur Friedenszone erklärt haben, diffamiert wird.

Die Welt muss dem Wahnsinn aus Washington Einhalt gebieten. Im Namen der Menschheit fordern wir von Donald Trump, die Androhung militärischer Gewalt zurückzunehmen sowie die Wirtschaftssanktionen und die Finanzblockade gegen das venezolanische Volk aufzuheben.

Aus diesen Gründen rufen wir alle rechtschaffenen Menschen aus aller Welt, aller Ideologien und Glaubensrichtungen, alle die an Gerechtigkeit und Gleichheit glauben dazu auf, am weltweiten Kongress „Wir alle sind Venezuela ‒ Dialog für den Frieden, die Souveränität und die Bolivarische Demokratie in Venezuela“ teilzunehmen. Dieser wird am 16. und 17. September in Caracas und ab diesem Zeitpunkt an verschiedenen Orten der Welt stattfinden. Dieser Kongress, dem eine weltweite Bewegung zugrunde liegt, wird die solidarische Antwort der Völker mit der Heimat Simón Bolívars zusammenbringen.

Venezuela steht nicht allein. Heute ehren wie das tapfere Volk in seinem Kampf für den Frieden, den Dialog und die Verteidigung der nationalen Würde und Souveränität.

Mahatma Gandhi sagte „Es gibt keinen Weg zum Frieden, denn Frieden ist der Weg“ und Ché Guevara mit seinem Vorbild an Menschlichkeit bekräftigte: „Die Solidarität ist die Zärtlichkeit der Völker.“

Vor der imperialen Bedrohung und der Kriegstreiberei lehnen wir uns heute an den großen Pablo Neruda an, unsere Flagge und unsere und unser Sieg werden der Frieden sein.

„Friede für die Abenddämmerungen, die kommen … Friede der Stadt am Morgen, wenn das Brot erwacht“

Frieden, so dass Venezuela auch in Zukunft ein Leuchtfeuer bleibt.

Caracas, den 25. August 2017

Vorbereitungstreffen des weltweiten Kongresses „Wir alle sind Venezuela“

Manuel Bertoldi Movimiento Patria Grande, Argentinien

Tennyon Joseph, sozialer Aktivist, Barbados

Alfredo Rada, Koordinierung der sozialen Bewegungen und der Zivilgesellschaft, Bolivien

Joao Pedro Stadile, Movimiento de los Trabajadores Rurales Sin Tierra, Brasilien

Alejandro Navarro, Senator, Chile

Jorge Antonio Arias Díaz, Kommunistische Partei Kubas, Kuba

Diego García Pozo, Alianza País, Ecuador

William Camacaro, Círculos Bolivarianos de New York, USA

Claudia De la Cruz, Movimiento de los pobres, USA

Gregory Wilpert, Roberto García Ceballos, Jeanette Charles, Parnbana Bassett, Venezuela Analysis, USA

Gustavo Acosta, Frente Farabundo Martí para la Liberación Nacional, El Salvador

Cristian Rodríguez, Movimiento Francia Insumisa, Frankreich

Luciano Vasapollo, Universität La Sapienza von Rom, Italien

Gerardo Fernández Noroña, sozialer Aktivist, Mexiko

Lur Gil, Movimientos de juventudes, Baskenland

Hernando Cevallos, Movimiento tierra y libertad, Perú

Evgeny Pashentsev, Intellektueller, Russland

David Abdulah, sozialer Aktivist, Trinidad y Tobago

Sebastián Valdomir, Frente Amplio, Uruguay

Oscar Andrade, Plenario Intersindical de Trabajadores – Convención Nacional de Trabajadores, Uruguay

Red de Intelectuales en Defensa de la Humanidad

Articulación Continental de Movimientos Populares hacia el ALBA

Movimiento Internacional Juventud en Lucha

Lateinamerikanische Koordinatorin der Organisationen des Kongo

Vía Campesina – Brasilien

Frente Popular del Brasil

Soziale Bewegungen, Volksorganisationen und politische Parteien der Bolivarischen Revolution

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Aufruf zum weltweiten Kongresses "Wir alle sind Venezuela"

Aufruf zum weltweiten Kongresses „Wir alle sind Venezuela“

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weiteres:

29.08.2017 Hintergrund & Analyse von Ryan Mallett-Outtrim

28.07.2017 Hintergrund & Analyse von Aram Aharonian

Die Verfassunggebende Versammlung für Deutschland (nicht BRD) erklärt sich mit der Verfassunggebende Versammlung in Venezuela solidarisch!
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Venezuela löst sich vom Dollar

Präsident Maduro stellt neue Wirtschaftsmaßnahmen für Venezuela vor

Maduro legt dem Verfassungskonvent acht Gesetze zur Lösung der Wirtschaftskrise vor. Regierung will Abhängigkeit vom US-Dollar verringern.
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Caracas. Venezuelas Präsident Nicolás Maduro hat vor der verfassunggebenden Versammlung seine wirtschaftspolitischen Schwerpunkte vorgestellt, mit denen er die Krise in dem südamerikanischen Land bekämpfen will. Dazu hat er der Versammlung insgesamt acht Gesetze zur Diskussion unterbreitet.

Mit dem „Gesetz über die staatliche Versorgung und regulierte Preise“ will Maduro ein neues System für die Festlegung von Höchstpreisen im Einzelhandel für 50 Produkte und Dienstleistung schaffen, die für das Land von wesentlicher Bedeutung sind. Zudem erhalten die Lokalen Komitees für Versorgung und Produktion (Clap) neue Befugnisse. Die Basisorganisationen sollen künftig gemeinsam mit staatlichen Behörden die Einhaltung der Preisvorschriften kontrollieren. Dafür können sie sogenannte „Volksstaatsanwälte“ einsetzen, die in Begleitung eines regulären Staatsanwalts und eines Ombudsmanns Sanktionen gegen Händler ergreifen können, sie sich nicht an die Vorschriften halten.

Ein neues „Wechselstubengesetz“ soll den Einfluss illegaler Geldwechsler eindämmen. Im Fokus steht dabei vor allem die US-amerikanische Webseite „Dólar Today“, die täglich einen Wechselkurs des venezolanischen Bolívar zum US-Dollar publiziert, der auf dem Schwarzmarkt in Venezuela als Referenz gilt. Auch in der kolumbianischen Grenzstadt Cúcuta floriert der Währungshandel in illegalen Wechselstuben. Mit dem neuen Gesetz sollen in verschiedenen Regionen Venezuelas Wechselstuben unter Leitung und Regulierung der Zentralbank (BCV) eröffnet werden, die Bolívares zu den offiziellen Kursen tauschen.

Zwei weitere Gesetze befassen sich mit dem Schutz ausländischer Direktinvestitionen. Sie sollen einerseits allgemein die Konditionen für ausländische Anleger verbessern. Andererseits werden Firmen, die in den Bergbau im strategischen Abbaugebiet im Orinoco-Bogen (Arco Minero del Orinico) investieren, steuerlich begünstigt. In dem rund 112.000 Quadratkilometer großen Gebiet will Venezuelas Regierung verstärkt Gold, Coltan, Eisen, Bauxit und Diamanten abbauen. Laut Maduro soll damit die Abhängigkeit vom Erdölexport gemindert werden. Umweltschutzgruppen und einige indigene Verbände hatten die Bergbaupläne zuletzt harsch kritisiert.

Weitere vorgeschlagene Wirtschaftsmaßnamen betreffen eine Steuer auf große Vermögen, die vom „Wirtschaftskrieg“, vor allem von der künstlichen Verknappung von Gütern, profitiert haben, sowie einen Strafsteuersatz, mit dem Akteure belegt werden können, die Gesetze verletzen.

Die Regierung schafft einen „Korb von Währungen“. Dazu gehört auch die chinesische Landeswährung Yuan

Quelle: Junjiewu99
Lizenz: CC by-sa 4.0

Schließlich will der Präsident mit „Agrosur“ ein neues staatliches Konsortium schaffen, das die nationale Koordinierung der Produktion von 20 Grundnahrungsmitteln übernimmt und sich um die Produktionsmittel, Beratung, Maschinen und den gesamten Produktionsprozess der betreffenden Güter in der Landwirtschaft kümmert.

Die Vorstöße Maduros trafen auch auf Kritik. Mehrere venezolanische Ökonomen äußerten sich in der oppositionsnahen Tageszeitung El Nacional ablehnend zu den Gesetzesentwürfen. So sagte die Wirtschaftswissenschaftlerin Sary Levy, bisher hätten Preiskontrollen immer nur die Folge gehabt, dass Produkte aus den Regalen verschwunden seien, nicht aber reale Preissenkungen. Der Ökonom Luis Oliveros sprach davon, die Maßnahmen würden die Inflation und die Güterknappheit weiter anheizen.

Indes hat Präsident Maduro auch angekündigt, die bisher bestehenden Einlagen in US-Dollar zur Unterstützung der Landeswährung Bolívar zugunsten anderer frei konvertierbarer Währungen aufzulösen. Das Wechselkurssystem Dicom, über das Venezolaner an Devisen gelangen, befinde sich in einer Übergangsphase, sagte der für Wirtschaftsfragen zuständige Vizepräsident Ramón Lobo. Man setze derzeit verschiedene Neuerungen durch, um die Wechselkursgeschäfte in Alternativwährungen zum US-Dollar umzusetzen, so Lobo weiter. Diese Reaktion auf finanzpolitische Sanktionen der USA würde zugleich die Beziehungen mit „alliierten Staaten“ stärken, so der Vizepräsident, der den chinesischen Yuan, die indische Rupie, den russischen Rubel und den japanischen Jen als Beispiele für Alternativen zum US-Dollar nannte.

Zuvor schon hatte Staatschef Maduro bekannt gegeben: „Ich habe beschlossen, Erdöl, Erdgas und Gold in Rubel, Rupien, Yuan zu verkaufen, nicht aber in US-Dollar“. Es gehe darum, „mithilfe konvertierbarer Währungen fernab des US-Dollars eine neue Etappe des Außenhandels zu beginnen“. Venezuela sei dazu bereit, den ersten Handelsvertrag zum Verkauf von Erdöl an China in chinesischen Yuan zu unterzeichnen. Die Entscheidung, so kommentierte das Onlineportal aporrea.org, werde einen erheblichen Einfluss auf die venezolanische Wirtschaft und das internationale Finanzsystem haben. Möglich werden Geschäfte in Yuan aufgrund einer Entscheidung des Internationalen Währungsfonds, der die chinesische Landeswährung als globale Reserve- und Leitwährung akzeptierte. Der Yuan steht damit auf einer Stufe mit dem US-Dollar, dem Euro, dem Pfund Sterling und dem japanischen Jen.

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Venezuelas Präsident Maduro legte der verfassunggebenden Versammlung acht Gesetzesprojekte für die Wirtschaft

 

Venezuelas Präsident Maduro legte der verfassunggebenden Versammlung acht Gesetzesprojekte für die Wirtschaft

 

 

Quelle:  https://amerika21.de/2017/09/184835/wirtschaftsmassnahmen-maduro-anc

Merkel setzt auf tote Pferde

ddbnews R.

Eine alte Weisheit der Indianer besagt:

“ Wenn Du ein totes Pferd reitest, dann steig ab!“

In Krisenzeiten würden die Indianer sagen:

„Wenn Du entdeckst, dass Du ein totes Pferd reitest, steig ab und iss es.“

Merkels Wahlspruch aber scheint zu heißen:

(1) – Man strukturiert um, damit ein anderer Bereich das tote Pferd bekommt

(2) – Man macht zusätzliche Mittel locker, um die Leistung des Pferdes zu erhöhen.

(3) – Man besucht anderer Orte, um zu sehen, wie man dort tote Pferde reitet.

(4) – Man stellt fest, daß die anderen auch tote Pferde reiten und erklärt das zum Normalzustand

 

So geschehen erst vor Kurzen denn,  Bundeskanzlerin Angela Merkel hat erst vergangene Woche die venezolanischen Oppositionspolitiker Julio Borges, dessen Partei „Gerechtigkeit zuerst“ beste Kontakte zur CDU-nahen Konrad-Adenauer-Stiftung unterhält, und Freddy Guevara (VP) empfangen – zwei Verlierer der Vorwahlen der Opposition. Merkel sicherte dabei „allen demokratischen Kräften Unterstützung bei der Suche nach einer gewaltfreien, friedlichen und konstruktiven Lösung des Konflikts zu“. hahaha…

Nun aber ist die gesponserte Opposition in Venezuela aus dem Rennen, denn wenn es um Völkerrecht geht und zwar mit Maduros Verfassunggebender Versammlung, sind die meisten Venezulaner der Meinung, daß die krawallintensiven Opportonisten, beideren Aufmärschen mehr als hundert Menschen starben, nichts in der Regierung zu suchen haben.

 

Venezuela: Radikale Oppositionsparteien verlieren an Rückhalt

Caracas. In Venezuela haben sich bei den Vorwahlen der oppositionellen Kandidaten für die Regionalwahlen am 15. Oktober die lange abgeschlagenen Sozialdemokraten durchgesetzt. Bei der Abstimmung unter den Mitgliedsparteien des Oppositionsbündnisses Tisch der Demokratischen Einheit (MUD) hat die sozialdemokratische Partei „Demokratische Aktion“ (Acción Democrática, AD) nach den vorläufigen Ergebnissen 13 von 19 Kandidaturen für Gouverneursposten gewonnen. Für vier Teilstaaten waren die Kandidaten zuvor im Konsensverfahren bestimmt worden.

Keinen direkten Kandidaten konnte die rechtspopulistische Partei „Bürgerwille“ (Voluntad Popular, VP) des verurteilten Oppositionellen Leopoldo López durchsetzen. Die Partei „Gerechtigkeit zuerst“ (Primero Justicia, PJ) des zweimaligen Präsidentschaftskandidaten und aktuellen Gouverneurs des Teilstaates Miranda, Henrique Capriles, kam auf Platz zwei. Beide Parteien, die bei den jüngsten Protesten gegen die linksgerichtete Regierung von Präsident Nicolás Maduro eine führende Rolle spielten, haben offenbar an Rückhalt verloren. Dieses Ergebnis war zu erwarten: Schon im Mai ergaben Umfragen, dass 80 Prozent der Venezolaner die gewalttätigen Proteste von Teilen der Opposition ablehnen, die seit April dieses Jahres mindestens 125 Menschenleben gefordert haben.

Zwei der MUD-Parteien lehnen die Teilnahme an den Gouverneurswahlen ab und stellen keine Kandidaten auf: „Vente Venezuela“ (Auf gehts, Venezuela) unter Führung der rechtsradikalen María Corina Machado und die „Allianz Mutiges Volk“ (Alianza Bravo Pueblo) des ehemaligen Bürgermeisters von Groß-Caracas, Antonio Ledezma. Er steht derzeit unter Hausarrest und wartet auf den Prozess wegen Beteiligung an Putschvorbereitungen.

Das Ergebnis schwächt die Position des vor allem im Ausland als „Oppositionsführer“ anerkannten Regierungsgegners Leopoldo López. Der wegen seiner Beteiligung an gewaltsamen Ausschreitungen Anfang 2014 zu 14 Jahren Gefängnis verurteilte Politiker, der wie Ledezma aus Gesundheitsgründen im Hausarrest ist, war in den vergangenen Monaten mehrfach in Konflikt mit anderen MUD-Parteien geraten.

Die deutsche Bundesregierung dürfte das Ergebnis aufmerksam registriert haben: Bundeskanzlerin Angela Merkel hat erst vergangene Woche die venezolanischen Oppositionspolitiker Julio Borges, dessen Partei „Gerechtigkeit zuerst“ beste Kontakte zur CDU-nahen Konrad-Adenauer-Stiftung unterhält, und Freddy Guevara (VP) empfangen – zwei Verlierer der Vorwahlen der Opposition. Merkel sicherte dabei „allen demokratischen Kräften Unterstützung bei der Suche nach einer gewaltfreien, friedlichen und konstruktiven Lösung des Konflikts zu“.

 

https://amerika21.de/2017/09/184771/venezuela-radikale-opposition-verliert

Mehr:

Unser Gruß geht an die Verfassunggebende Versammlung in Venezuela !
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Sich wehren, der richtige Weg

Aber richtig!

EIN VOLK wehrt sich: VV Venezuela

Als Oppositionelle getarnt versuchen imperiale Globalisten den nationalen Verfassungskonvent in Venezuela zu stören. Das oppositionelle Parlament ist seit 11.08.2017 aufgelöst.

 

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Auch andere Völker haben die Abhängigkeit satt:
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