Es war einmal…….Teil 11

Es war einmal…… Teil 11

… Fortsetzung

Der Wohlstand in West- und Ost Allemanien nahm noch zu, in der Allemansichen Demokratischen Verwaltung, im östlichen Teil des geteilten Gebietes, aber immer langsamer. Die Lücke im Wohlstand von West und Ost wurde immer größer. Die Menschen der Bundesverwaltung Allemanien schickten ihren Brüdern und Schwestern in der Allemanischen Demokratischen Verwaltung immer öfter Pakete, in welchen zum Beispiel Bohnenkaffee, Schockoloade u.ä., weil dies dort, für die allermeisten Menschen weder zu kaufen, oder wenn nicht bezahlbar war.

Auch der technische Fortschritt für den täglichen Bedarf lief in dieser Zeit für die Menschen im östlichen Teil immer langsamer als im Westteil. Zum Beispiel fuhren die Autos im Osten mit Motoren, deren Grundkonstruktion schon Jahrzehnte alt war und die typischen stinkenden blaue Abgase ausstießen. Auch war die Karosserie nicht aus Metall, wie sonst im Autobau üblich, sondern aus einer Art Kunststoff. Allerdings brach dieser Kunststoff sehr schnell und war nicht sehr nachgiebig und formbar. Der offiziell Rasant genannte Kleinwagen bekam schnell den Spitznamen „Rasi“. Nicht weil er so schnell war, nein war mehr eine Abkürzung von Rasant…

Im sechsten Jahrzehnt des Kriegsjahrhunderts gab es einen Vielzahl von großen und kleinen Automobilherstellern, die mit vielen neuen Modellen um die Gunst der Käufer kämpfte. Es wurden viele schöne, interessante und auch ausgefallene Modelle aller Hersteller angeboten. Auch begann Mitte der 60er Jahre ein Wettlauf zwischen Ruslandia und dem Vereinten Staatenbund aus Übersee, wer zuerst eine Mondlandung schaffte. Dies wurde natürlich groß und breit in allen Medien gedruckt und auch im TV ausgestrahlt. Genau so wie Fußball, Olympiaden, Fernsehshows etc., die den Menschen viel Abwechslung und auch Ablenkung verschaffte. Die Menschen hatten zu essen, eine Wohnung oder gar ein Haus, es gab eben genügend Abwechslung im TV, das nun -zumindest im Westen- farbig ausgestrahlt wurde. In der Allemanischen Demokratischen Verwaltung hingegen gab es noch wenige Farb-TV, dies konnten sich viele Menschen noch nicht leisten. Auch waren die Programme dort sehr „regierungskonform“. An den Grenzen zur Bundesverwaltung Allemanien schauten daher viele das „West-TV“. Doch je weiter es Richtung Osten ging, um so schwieriger war der Empfang. Ein kleiner Teil des Gebietes der ADV (Allemansichen Demokratischen Verwaltung) nannte man sogar „das Tal der Ahnungslosen“, weil hier kein West-TV zu empfangen war.

Das siebte Jahrzehnt begann, im Automobilbau wurden die Formen der Karosserien weniger verspielt -die Werbung sprach von Orientierung an der Vernunft-, Motoren wurden sparsamer konstruiert. Um das Programm der Eroberung des Mondes wurde es ruhiger, auch wenn sich Ruslandia und der Vereinigte Staatenbund aus Übersee sich werbewirksam hoch über dem Planeten mit Raumfahrzeugen „vereinigten“. Andererseits bekriegten sich offiziell West und Ost verbal. Aber alles war im Prinzip ein Schauspiel, denn im Hintergrund hielten diese Bankenfamilien alle Fäden in der Hand und ließen die „Politik-Darsteller“ wie Marionetten nach eigenen Vorgaben tanzen.

So wurde zum Beispiel eine Verknappung der fosilen Brennstoffe (also das was man zum bewegen der Fahrzeuge und zum beheizen der Häuser benötigte) inszeniert. Im dritten Jahr dieses Jahrzehntes gab es daher einige sogenannte „autofreie Sonntage“, an welchen kein Fahrzeug gefahren werden durfte. Außer natürlich Krankenwagen und Polizei. Da sah man viele Menschen mit dem Fahrrad sogar auf den Autobahnen sich bewegen. Aber wer machte denn so ein Schauspiel, so eine künstliche Verknappung? Eine selbsternannte „Elite“ die meint, „besser“ zu sein als der Rest der 7 Milliarden Menschen auf der Welt: Diese Bankenfamilien! Und noch bemerkte kein Mensch, dieses falsche, hinterhältige und Menschenverachtende Spiel….

In West nicht, wie in Ost auch nicht. Im Osten zeigte sich, daß diese Planwirtschaft (Es wird in einem z.B. 5-Jahres-Zeitraum so und so viel an Waren produziert, egal, ob die Nachfrage groß oder klein ist) nicht funktionierte. In Ruslandia war schon 13 Jahre ein und der selbe Staatschef „an der Macht“. In dieser Zeit wurden viele Raketen gebaut. Dies verschlang viel, viel Geld, was daher nicht für die Menschen oder die Infrastruktur des Landes zur Verfügung stand. Die westliche Presse hetzte, bezahlt von dieser „Elite“ gegen den Osten und im Osten hetzte die, ebenso bezahlt von diesen (man muss es wirklich mal sagen) Unmenschen, gegen die westliche Presse. Eben diese „Journalisten“ machten den Menschen, in West wie in Ost, schon mal langsam Angst vor einem möglichen Krieg mit neuen, den ganzen Planeten vernichtenden Waffen. Natürlich gegen Bezahlung…

Denn mit Angst, läßt sich noch viel mehr Geld verdienen. Angst bewirkt, daß die Menschen freiwillig Freiheiten aufgeben und sich mehr kontrollieren lassen…….. FREIWILLIG…

Es ging den Menschen, zumindest im Westen, noch wirklich gut, man hatte Reisefreiheit, konnte sich im Lande frei bewegen, Handel betreiben, dem Mittelstand ging es gut. Im Osten, hatten die Menschen viel weniger Reise- und Meinungsfreiheit… Hätten die Menschen doch dies schon genau beachtet….

Und so spann die Spinne ihr Netz, noch waren die Maschen groß und man kam sehr bequem an den kleinen Einschränkungen (Spinnfäden) vorbei…. NOCH

…. wird fortgesetzt

ddbnews P.

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