Recht auf Leben!

Sonntag, 26. Januar 2020 Einige Lehren aus dem „March for Life“ 2020 in Washington Pilar von Oldenburg

Die Bilder und Aufnahmen des „March for Life“ an 24. Januar 2020 in Washington waren einfach beeindruckend. Allein die schiere Masse von 500.000 Teilnehmern war überwältigend. Falls Sie eine Kurzversion des Marsches sehen möchten (eine Minute) empfehle ich Ihnen dieses Video der „Students for Life (Studenten für das Leben):

https://youtu.be/po6Yg-eUS-E

 

 

 

Wenn Sie auch Interviews, Hintergründe und viele Aufnahmen des Marsches selbst sehen möchten, so empfiehlt sich die Sendung des katholischen Senders EWTN:

https://youtu.be/wSNLBg7rXWg

 

Die wichtigsten Fakten des Marsches:·         Aus einem Marsch, der Anfangs nur ein paar Tausende Menschen versammeln konnte, ist eine Massenbewegung geworden. ·         Der „March for Life“ zeigt, dass das Thema „Recht auf Leben der ungeborenen Kinder“ zu einem Mainstream-Thema werden kann. ·         Das ist auch der Grund, weshalb der Präsident des Landes, Donald Trump, dieses Jahr persönlich beim Marsch aufgetreten ist. Es hat dazu 47 Jahre gebraucht. ·         Wer sich Videos des Marsches anschaut, wird leicht feststellen, dass der Anteil junger und sogar sehr junger Menschen außerordentlich hoch ist. Die Botschaft des Lebens hat ein junges Gesicht. Für diese Erfolge möchte ich den „March for Life“ und alle Lebensrechtler der Vereinigten Staaten beglückwünschen! Sie haben es geschafft, die Deutungshoheit in den Themen Lebensrecht und Abtreibung zu erobern. Selbst mit der Unterstützung Hollywoods und etlicher Milliardäre ist die Abtreibungslobby nicht in der Lage, etwas Vergleichbares auf die Beine zu stellen.

Wir müssen diese Erfolge der US-amerikanischen Lebensrechtsbewegung bewundern, aber auch unsere Schlüsse ziehen. Insbesondere: Es gibt keinen einzigen Grund, wieso auch in Deutschland das Recht auf Leben der ungeborenen Kinder nicht diesen gesellschaftlichen Stellenwert erreichen kann. In den Vereinigten Staaten sind keine besseren Bedingungen für das Lebensrecht vorhanden, als bei uns. Zum Teil sind die Bedingungen dort sogar schlechter als bei uns: Hollywood und die ganze Unterhaltungsindustrie ist eine riesige Propaganda-Maschine, die permanent für eine Lebensweise wirbt, die letztendlich pro-Abtreibung ist. Die Porno-Industrie hat dort gigantische Ausmaße, manche Porno-Darstellerinnen haben sogar Pop-Star-Status. Die Abtreibungsindustrie wird mit Milliarden Dollar gefüttert. Planned Parenthood ist eine äußerst finanzkräftige Abtreibungs-Organisation. Unserer Bewunderung für die Erfolge der US-amerikanischen Lebensrechtsbewegung muss sich die Bereitschaft gesellen, es auch so weit zu bringen. Das werden wir mit Entschlossenheit, harter Arbeit und Bekennermut erreichen. Bekennen wir uns zum Recht auf Leben der ungeborenen Kinder. Überzeugen wir viele, Verteidiger des Lebensrecht zu werden. Bitte laden Sie Verwandte, Freund und Bekannte ein, sich unserer Aktion SOS LEBEN anzuschließen, indem Sie diesen Link mit einer Möglichkeit zur Teilnahme verbreiten:

https://www.dvck.org/wie-kann-ich-helfen/

 

In Deutschland werden jedes Jahr über 100.000 Kinder im Mutterleib getötet. Das ist die offizielle Statistik.  Die Dunkelziffer ist viel höher.

Normalerweise müsste eine so hohe Zahl an Todesopfern dauernd in der öffentlichen Diskussion präsent sein.

Zudem hinterlässt eine Abtreibung bei den meisten Müttern einen bleibenden, lebenslangen seelischen Schaden.

Doch die Abtreibungslobby hat es geschafft, die Ungeborenen weitgehend unsichtbar zu machen: In unseren Städten findet alltäglich ein Massaker statt, das für viele unbemerkt bleibt.

Diese makabre Stille über den Tod Hunderttausender ist einer der wichtigsten Erfolge der Abtreibungslobby in den letzten Jahren. mehr