Welche Art von “ Vögeln“ hat diese Riesenzecke wohl eingeschleppt ?

Alarmstufe Rot! Gefährliche tropische Riesen-Zecke in Deutschland gelandet

Neue gefährliche Zecken-Art

Ein Forscher-Team hat in Deutschland Zecken der in den Tropen beheimateten Gattung Hyalomma gefunden. Eine der Zecken trug den Zecken-Fleckfieber-Erreger in sich. Die Experten befürchten, dass sich die gefährliche Art auch hierzulande ausbreiten könnte.
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Die tropische Zecken-Art Hyalomma marginatum (re.) im Vergleich zum Gemeinen Holzbock

Ein Team der Uni Hohenheim und des Instituts für Mikrobiologie der Bundeswehr (IMB) hat in Deutschland Zecken der Gattung Hyalomma gefunden. Eine der Zecken trug ein gefährliches Bakterium in sich, Rickettsia aeschlimannii, einen bekannten Erreger des Zecken-Fleckfiebers.

Die in den Tropen beheimatete Zecken-Art fühlte sich in diesem heißen und trockenen Sommer sehr wohl. Zwar fanden die Fachleute bislang nur sieben Exemplare, doch sie befürchten, dass sich diese Art möglicherweise auch hierzulande ausbreiten könnte. „Wegen der Klimaerwärmung ist bei uns grundsätzlich mit immer mehr wärmeliebenden Zecken zu rechnen“, sagt Prof. Ute Mackenstedt, Parasitologin an der Universität Hohenheim.

Auffällig gestreifte Beine und größer als der Holzbock

 

Vorsicht ist geboten! Wie nun bekannt wurde, sind die ersten Gebiete in Deutschland mit einer Spezies hierzulande bisher völlig unbekannter aggressiver Riesen-Zecken befallen worden. Die insbesondere in Asien und Afrika beheimatete Hyalomma-Zecke wurde im vergangenen Jahr in die BRD eingeschleppt und überträgt potentiell tödliche Krankheiten.

Experten sind alarmiert

Neue Zeckenart breitet sich aus

Die subtropische Zeckenart der Gattung Hyalomma marginatum ist erstmals in Österreich entdeckt worden, wie Experten der Veterinärmedizinischen Universität Wien bestätigen. Grund: Der trockene Sommer 2018 begünstigte die Ausbreitung der exotischen Blutsauger, die sonst vorwiegend im Mittelmeerraum, Asien und Nordafrika vorkommen.

Überträger des Krim-Kongo-Fiebers

Hyalomma-Arten gelten als Überträger gefährlicher Krankheiten, unter anderem des Krim-Kongo-Fiebers, bei dem innere Blutungen auftreten können. Gefunden wurde ein Exemplar der Hyalomma in Österreich an einem Pferd im Raum Melk, westlich von Wien.

Experten der Universität Hohenheim und des Instituts für Mikrobiologie der Bundeswehr wiesen im Sommer 2018 sieben Exemplare der Gattung Hyalomma in Deutschland nach und befürchten, dass die Blutsauger sich hierzulande ausbreiten könnten, wie die Uni Hohenheim mitteilte.

Die vergleichsweise großen Tiere mit den auffällig gestreiften Beinen tauchten im Raum Hannover, in Osnabrück und in der Wetterau allesamt an Nutztieren, an Pferden und einem Schaf auf. Ein Exemplar trug ein gefährliches Bakterium in sich, einen bekannten Erreger des Zeckenfleckfiebers.(…)

 

Die negativen Nachrichten über die Verbreitung gefährlicher Krankheiten in unserer Heimat reißen nicht ab. Erst kürzlich wurde bekannt, dass etwa eine Krätze-Epidemie in Hessen ausgebrochen war, nachdem diese Krankheit weitestgehend als ausgerottet galt. Nun sehen sich die Bürgerinnen und Bürger einer gänzlich neuen Gefahr ausgesetzt. Es handelt sich um die Hyalomma-Zecke.

Dieser Parasit dürfte dem Großteil der Deutschen völlig unbekannt sein – und das mit gutem Grund. Die Riesen-Zecke hat es in der BRD nämlich noch nie gegeben – bis zum Jahre 2018. Da wurde der tropische Blutsauger auf wundersame Weise in unser Land eingeschleppt. Der gleichgeschaltete Focus verbreitete sogleich das Märchen von Vögeln, die die Hyalomma-Zecke mit nach Deutschland gebracht hätten. Komisch, dass Zugvögel erst nach Jahrtausenden diesen Parasiten ganz plötzlich mitgebracht haben sollen, findet nicht nur der Autor.

Ein Blick auf die Internetseite des Niedersächsischen Landesgesundheitsamtes hingegen lässt erahnen, welche Art von „Vögeln“ die Riesen-Zecke im Gepäck gehabt haben könnten. Das Krim-Kongo Hämorrhagische Fieber (CCHF), welches durch die Hyalomma übertragen wird und potentiell tödlich enden kann, „tritt in Deutschland nicht auf. Es kommt allerdings in vielen Ländern Afrikas, Asiens aber auch Europas vor z.B. Bulgarien, Griechenland, Albanien, Serbien, Türkei, Russland und Iran“, schreibt das Gesundheitsamt. Damit dürfte klar sein, wer für das Einschleppen dieses gefährlichen Tieres verantwortlich sein könnte. Inwieweit ein flächendeckender Zecken-Befall droht, ist bisher noch nicht absehbar. Jedoch kam es im vergangenen Jahr zu einem europaweiten Tuberkulose-Ausbruch, ausgelöst durch einen multiresistent Erreger, der von Migranten eingeschleppt wurde und sich binnen weniger Tage rasend schnell auf dem gesamten Kontinent verbreitete.

Die Hyalomma-Zecke ist mit einer Körpergröße von bis zu 2 cm doppelt bis dreifach so groß wie ihre hierzulande beheimateten Verwandten und damit ein echter Gigant unter derartigen Parasiten. Sie ist sehr lebhaft und geradezu angriffslustig. Ute Mackenstedt von der Universität Hohenheim bezeichnet das Tier mit den auffällig geringelten Beinen als „Jagd-Zecke“, die aktiv auf ihren Wirt zugeht und somit ein deutlich aggressiveres Verhalten an den Tag legt als etwa der heimische Holzbock.

Wie gefährlich die eingeschleppte Hyalomma-Zecke ist, zeigt die durch das Gesundheitsamt zur Verfügung gestellte Beschreibung des Krankheitsverlaufs des Krim-Kongo Hämorrhagischen Fiebers, welches der Parasit mit Vorliebe verbreitet: „Die Inkubationszeit beträgt 1 bis 13 Tage. Die Symptome setzen plötzlich ein: hohes Fieber, Benommenheit und starke Gelenk- und Bauchschmerzen. Typisch ist eine Gesichtsrötung und Schwellung sowie eine Bindehaut- und Rachenrötung. Blutungen der Haut und der Schleimhäute sind möglich aber auch die inneren Organe können betroffen sein. Als Folge kann ein Kreislaufkollaps oder ein Schocksyndrom auftreten. In der zweiten Krankheitswoche kann es durch ein Leber-, Nieren- oder Kreislaufversagen zum Tod kommen.“

Diese Information dürfte als deutlicher Warnhinweis zu verstehen sein, den Kontakt mit gewissen “Vögeln” so gut wie möglich zu vermeiden. Denn mit der unkontrollierten Einwanderung breiten sich in Deutschland wieder tödliche Seuchen aus, die hierzulande mitunter längst als ausgerottet galten: Lassa-Fieber, Malaria, Diphtherie, Krätze, Cholera, Hepatitis, Aids, Ruhr, Lepra, Syphilis oder Keuchhusten. An diesen seltenen Krankheiten infizieren sich aktuell immer mehr Deutsche. Daher gilt: Vorsicht ist besser als Nachsicht!

Alarmstufe Rot! Gefährliche tropische Riesen-Zecke nach Deutschland eingeschleppt

Quelle1

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Zecken – Warnung vor Hyalomma: Neue suptropische Art breitet sich aus. Gemeiner Holzbock und Hyalomma marginatum: Die vergleichsweise großen Hyalomma-Exemplare haben auffällig gestreifte Beine. (Quelle: dpa/Lidia Chitimia-Dobler/Institut für Mikrobiologie der Bundeswehr/Ilustration)

Quelle3

 

2 Gedanken zu “Welche Art von “ Vögeln“ hat diese Riesenzecke wohl eingeschleppt ?

  1. Welche “ Vögel “ hier gemeint sind, ist ja wohl klar.Dieses Goldstücke bringen alle möglichen Krankheiten und Parasiten mit in UNSER Land. Bravo, Regierung, so was hat uns noch gefehlt.So kriegt man die einheimische Bevölkerung auch ausgerottet.😡

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  2. Das waren wahrscheinlich andere schwarze „Vögel“, aber keine Raben. Das ist anzunehmen, denn mein Rabe hat „gezwischert“, dass selbst für ihn solche Zecken zu groß sind. Ein Schelm, der dabei böses denkt.

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