Venezuela, die nächste False Flag Operation ?

ddbNews R.

Was passiert da eigentlich, wem nutzt was dort passiert !

Ein Land wird von den USA und der EU destabilisiert, nach aussen wird es durch die weltweiten Medien als Diktatur dargestellt. Da wird ein Putsch in Venezuela von USA und EU vor allem von Merkel und co. anerkannt und der selbsternannte Interimspräsident, wo sich jeder fragt, woher kam der denn so schnell, wird bereits wenige Minuten nach Bekanntwerden von Trump via Twitter anerkannt.  Die Armee stützt Maduro , Russland, China und Iran u.a.  stehen auch auf dessen Seite, die Welt zerlegt sich wieder einmal in zwei Lager. Viel Öl macht das Land natürlich für westliche Aggressoren interessant.

 

 

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Caracas/Washington/New York/Brüssel. Die USA sind in der Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) mit dem Ansinnen gescheitert, den venezolanischen Parlamentschef Juan Guaidó als Interimspräsidenten des Landes anerkennen zu lassen. In der US-nahen Regionalorganisation unterstützten nur 16 Länderdelegationen eine entsprechende Erklärung. Dem entgegen beantragten mehr als die Hälfte der Mitglieder, darunter Mexiko, die verfassungs- und völkerrechtliche Legitimation der Selbsternennung Guaidós zum Präsidenten der Republik zu überprüfen.

In einer außerordentlichen Sitzung des Ständigen Rates der OAS zu Venezuela sprach sich eine Gruppe von 16 Ländern, darunter Argentinien, Kanada, Brasilien und die Vereinigten Staaten dafür aus, Guaidó in laufenden Machtkampf mit Präsident Nicolás Maduro als Gegenpräsidenten anzuerkennen.

An der Sitzung nahm auch US-Außenminister Mike Pompeo teil. Pompeos Rede wurde von der Aktivistin Medea Benjamin von der Friedensorganisation Code Pink unterbrochen, die ein Schild mit der Aufschrift „OAS: Unterstützen sie keinen Putsch in Venezuela“ hochhielt. Ein Video zeigt, wie zahlreiche lateinamerikanische Delegierte Medea applaudieren, bevor sie aus dem Raum eskortiert wird.

Indes kritisierten Staats- und Regierungschefs der 15 karibischen Staaten des Regionalbündnisses Caricom die US-Regierung wegen deren offener Einmischung in Venezuela. Der Premierminister von St. Vincent und den Grenadinen, Ralph Gonsalves, beschuldigte die Vereinigten Staaten, „einen Staatsstreich durchzuführen“. Antigua und Barbuda nannte die Anerkennung des Oppositionspolitikers Juan Guaidó durch die USA einen „gewagten Regimewechsel“.

 

US-Friedensaktivistin Medea Benjamin protestiert vor der OAS gegen die US-Linie zu Venezuela

US-Friedensaktivistin Medea Benjamin protestiert vor der OAS gegen die US-Linie zu Venezuela

„Die meisten Länder des Regionalverbandes Caricom akzeptieren Juan Guaidó nicht als Interimspräsidenten“, sagte Antiguas Premierminister Gaston Browne gegenüber der US-Tageszeitung Miami Herald. „Wir halten es für einen äußerst gefährlichen Präzedenzfall (…) ohne jegliche Rechtsgrundlage, ohne verfassungsmäßige Unterstützung, ohne Unterstützung durch das Völkerrecht“, sagte Browne bei der Sitzung der Organisation der 15 Karibik-Staaten des Bündnisses. Das derzeitige Vorgehen der USA und ihrer Verbündeten sei „ein echter Affront gegen die Demokratie in der Region“.

Die Kritik von Browne und Gonsalves kommt zu einem Zeitpunkt, zu dem sich die politische Krise in Venezuela verschärft und die Konfrontation zwischen Maduro und Trump viele Länder zwingt, Partei zu ergreifen. Die EU – auch die BRD – haben sich auf die Seite der USA gstellt.

Am Samstag haben sich die Mitglieder des UN-Sicherheitsrates auf keine gemeinsame Haltung zum Machtkampf in Venezuela verständigen können. Russland und China stimmten gegen eine US-Erklärung zur Unterstützung des selbsternannten Interimspräsidenten Juan Guaidó. Die Europäische Union forderte Venezuelas Präsidenten Nicolás Maduro indes auf, in den kommenden Tagen Neuwahlen auszurufen. Deutschland und weitere EU-Mitglieder setzten Maduro dafür eine Acht-Tage-Frist. Sollte Maduro diesem Ultimatum nicht Folge leisten, würden sie Guaidó als Staatspräsidenten anerkennen.

Venezuela wies das Ultimatum für Neuwahlen umgehend zurück. „Niemand wird uns Fristen setzen oder bestimmen, ob es Wahlen gibt oder nicht“, sagte Außenminister Jorge Arreaza am Samstag bei der Dringlichkeitssitzung des UN-Sicherheitsrats.

Vor dem Hintergrund dieser Debatte haben sich die BRD und Russland im UN-Sicherheitsrat nach Angaben der Nachrichtenagentur dpa einen verbalen Schlagabtausch geliefert. Moskaus Botschafter bei den Vereinten Nationen, Wassili Nebensja, habe den „USA und ihren Verbündeten“ vorgeworfen, in Venezuela einen Staatsstreich zu arrangieren, schrieb die Agentur. BRDs UN-Botschafter Christoph Heusgen habe dieser Darstellung widersprochen und die Krise als „klare Bedrohung für den internationalen Frieden“ bezeichnet. mehr

 

 

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Caracas.
Der Verteidigungsminister von Venezuela, Vladimir Padrino López, hat die Selbsternennung des Präsidenten der Nationalversammlung Juan Guaidó zum „Interimspräsidenten“ als Versuch „eines Staatsstreichs gegen unsere Institutionen, unsere Demokratie und den legitimen Präsidenten Nicolás Maduro“ verurteilt.
Er erklärte, dass die Streitkräfte an der Verfassung festhalten und einen „Bürgerkrieg“ unter den Venezolanern vermeiden werden, den die Opposition gegen Maduro mit Unterstützung  „imperialer Einflüsse“ anstrebe.
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Merke:
Wer im imperialistischen Machtgehabe nicht mitspielt und sich nicht unterordnet und bereitwillig ausplündern lässt, der wird gern mal weggeputscht. Natürlich alles unter der Fahne von  Frieden und  Demokratie. Wer das Spiel noch nicht durchschaut hat der muß noch viel lernen. Man sieht nun auch sehr genau in welche Richtung Trump galoppiert, falls sich da noch jemand Hoffnung auf Hilfe aus Übersee gemacht haben sollte. 
ddbNews R.

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