Die Franzosen haben entschieden: Frankreich wird von Frau Merkel regiert!

ddbnews R. 

Wie von uns vorhergesagt im Beitrag:

Le Pen: “Frankreich wird durch eine Frau regiert werden – entweder von mir oder von Merkel! “

ist es auch eingetreten. Macron wurde Präsident. Nun hat der „Marschflugkörper Merkel“ einen neuen Schoßhund in Frankreich. Merkels Auftraggeber jubeln, das französische Volk hat das Nachsehen.

Die Reformpläne des neuen französischen Präsidenten bedienen sich im linken wie im rechten Lager. Brisant und enorm wichtig ist vor allem, was er mit dem Arbeitsmarkt vorhat.

Ein Überblick.

Abschaffung der 35-Stunden-Woche durch die Hintertür?

Die weitere Lockerung des Arbeitsrechts mit dem Ziel, für die Unternehmen Einstellungen neuer Mitarbeiter weniger riskant zu machen, indem die Entlassungskosten verringert werden.

Der neue Präsident will das vollenden, was sein Vorgänger François Hollande liegen ließ. Die Arbeitsgerichte sollen Obergrenzen für die oft hohen Abfindungen erhalten. Zudem will Macron mehr Entscheidungen über Arbeitszeiten und Löhne auf die Ebene der Betriebe verlagern, wo die Firmenleitungen und Gewerkschaften individuelle Kompromisse aushandeln sollen – ein Schritt, den die Gegner Macrons als eine Abschaffung der 35-Stunden-Woche durch die Hintertür verurteilen.

Linke Reflexe sind Macron fremd

Zur Finanzierung setzt Macron auf die Erhöhung der Sozialsteuer CSG, die alle Franzosen zahlen, also auch Rentner und nicht nur die Beschäftigten. Insgesamt will sich Macron mit Steuersenkungen stärker zurückhalten als es etwa Fillon vorgeschlagen hatte. Die Einhaltung des 3-Prozent-Defizitziels des Maastricht-Vertrages ist ihm wichtig, weil Frankreich anders keine Glaubwürdigkeit in Europa erringen könnte. Kritiker bezweifeln seine Haushaltsdisziplin und verweisen auf kostspielige Wählergeschenke wie etwa die Senkung der unbeliebten Wohnsteuer in Höhe von 10 Milliarden Euro.

Großprojekt Rentenreform

 

Eine wichtige Reform schließlich soll erst nach der aktuellen Legislaturperiode greifen: Die Rentenreform. Macron will die drei Dutzend Spezialregime für einzelne Berufsgruppen abschaffen und alle Franzosen in ein einheitliches System überführen. Viele Privilegien würden dadurch wegfallen.
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Weiterhin setzt sich Macron für die Aufnahme von mehr Flüchtlingen ein und will großangelegte Gelder im sozialen Bereich einsparen. Die Rede ist von über 60 Mio. ,weiß Euro news zu berichten. Auch Rentner betroffen, allerdings solle der Renteneintritt bei 62 Jahren bleiben. In Deutschland liegt dieser bei 67 Jahren !!!!
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Nun wahrlich, die Franzosen gehen den deutschen Weg und es wird sich langsam angleichen, der Frosch im Wasserglas lässt sich eben nur bei langsamer Temperaturerhöhung zum kochen bringen !
Merkels Schattenmänner und Frauen freuen sich jedenfalls über das neue Haustier in Frankreich!
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