DAS WAR UNSER LAND !!!!!

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Geschichtsvergessen, wie die Menschen sind, vor allem die Deutschen, weil es ihnen aberzogen wurde, haben sie vergessen, welches rießige Gebiet einmal ihr Land war! Zum Zeitpunkt des Übergangs vom Spätmittelalter zur Neuzeit (das heißt um das Jahr 1500 herum) umfasste das Heilige Römische Reich Deutscher Nation ganz Mitteleuropa sowie Teile West-, Ostmittel- und sogar Südeuropas. Von den heutigen europäischen Nationalstaaten gehörten dazu Deutschland, die Niederlande, Belgien, Luxemburg, die Schweiz, Tschechien, die Slowakei, Österreich und Slowenien sowie Teile Frankreichs, Italiens, Dänemarks, Ungarns und Polens.Man wollte schon immer Deutschlands Länder zersplittern und man hat es geschafft, ein kleiner Rest ist nur übriggeblieben !

Deutschland mit Reichsstädten (1648)

1648 endete mit dem Westfälischen Frieden von Münster und Osnabrück der Dreißigjährige Krieg, der Europa verheert und zu gewaltigen Bevölkerungsverlusten geführt hatte. Besonders hoch waren die Verluste in der Mark Brandenburg, Pommern, Mecklenburg, Schlesien, Magdeburg, Thüringen, Hessen, Franken, Bayern, Württemberg, der Pfalz, Trier und Baden.

 

Das Reich nach 1648 blieb ein loser Staatenbund, dem es an zentralen Regierungsorganen und einer stehenden Armee mangelte.

 

Das werden wir hier nun einmal zusammenstellen:

Deutschland (um 1500)

Zum Zeitpunkt des Übergangs vom Spätmittelalter zur Neuzeit (das heißt um das Jahr 1500 herum) umfasste das Heilige Römische Reich Deutscher Nation ganz Mitteleuropa sowie Teile West-, Ostmittel- und sogar Südeuropas. Von den heutigen europäischen Nationalstaaten gehörten dazu Deutschland, die Niederlande, Belgien, Luxemburg, die Schweiz, Tschechien, die Slowakei, Österreich und Slowenien sowie Teile Frankreichs, Italiens, Dänemarks, Ungarns und Polens.

An der Spitze des Reiches stand der Römische König bzw. Kaiser. Die politische Gliederung des Reiches in weltliche und geistliche Territorien reichte bis ins frühe Mittelalter zurück, wobei sich der Charakter dieser Territorien und ihr Verhältnis zum Kaiser mehrfach änderten. Wie auf der Karte zu sehen ist, war das Reich in zahlreiche Herzogtümer, Grafschaften, Fürstentümer, Freie sowie Reichsstädte, Bistümer und Erzbistümer aufgeteilt; diese Territorien wurden von einer Unzahl von weltlichen und geistlichen Fürsten, auch Herzögen, Grafen sowie Adligen mit anderen und sogar ohne Titel verwaltet, deren Titel und Besitztümer auf das Hochmittelalter oder noch früher zurückgingen. Das Reichsgebiet war damit von der territorialen Integrität eines modernen Nationalstaates weit entfernt. Die Befugnisse des Kaisers entsprachen nicht denen heutiger Regierungen, die Zentralgewalt war relativ schwach ausgebildet und ließ sich zudem nicht gleichermaßen durchsetzen.

Während der Kaiser ursprünglich von allen Reichsfürsten gewählt wurde, bildete sich seit dem späten 12. Jahrhundert ein spezielles Wahlkollegium von „Kurfürsten“ heraus. Dazu gehörten um 1500 vier weltliche Herrscher (der Pfalzgraf bei Rhein, der Herzog von Sachsen und der Markgraf von Brandenburg sowie der König von Böhmen) und drei geistliche Herrscher (die Erzbischöfe von Köln, Mainz und Trier). Die Kurfürsten wurden immer wieder zu Gegenspielern des Kaisers.

Die Karte stellt die Besitzungen von vier Herrschergeschlechtern heraus, die für den weiteren Verlauf der deutschen Geschichte von wesentlicher Bedeutung sein sollten: Habsburger, Hohenzollern, Wettiner und Wittelsbacher.

Die Habsburger waren ursprünglich ein kleines schwäbisch-oberrheinisches Adelsgeschlecht. Im 13. Jahrhundert begann ihr spektakulärer Aufstieg. Durch die Belehnung mit zusätzlichen Territorien, eine geschickte Heiratspolitik und die Arrondierung ihrer Gebiete erweiterten sie ihren Machtbereich, bis er unter Kaiser Karl V. (1519-1556) mit Spanien, den Niederlanden, Burgund, Österreich und den neu entdeckten amerikanischen Besitzungen ein Weltreich bildete, in dem „die Sonne nicht untergeht“. Um 1500 waren bereits die burgundisch-niederländischen Gebiete und die österreichischen Herzogtümer in ihren Besitz gekommen. In Österreich sollten die Habsburger bis zur Revolution 1918 herrschen.

Die Hohenzollern stammten ebenfalls aus Schwaben. Um 1500 verfügten sie mit den Gebieten um Ansbach und Bayreuth in Franken sowie Brandenburg bereits über einen erheblichen Territorialbesitz. Dagegen befand sich Preußen noch in der Hand des Deutschen Ordens bzw. in polnischem Besitz.

Die Wettiner und die Wittelsbacher stammten aus den Gebieten, von denen aus sie seit dem Mittelalter ihre Territorialherrschaften erweitert hatten, nämlich dem sächsisch-thüringischen bzw. bayerischen Raum. Beide Dynastien sollten in Sachsen bzw. Bayern bis 1918 regieren.

Ungefähr ein Sechstel des Reiches wurde von geistlichen Herrschern regiert. Neben den drei oben genannten Erzbischöfen zählten die Erzbischöfe von Salzburg, Magdeburg und Bremen, die Bischöfe von Utrecht, Münster, Würzburg, und Bamberg sowie zahlreiche andere dazu. Ihre Ländereien waren häufig größer als die des niederen weltlichen Adels.

Deutschland (um 1500)

Deutschland mit Reichsstädten (1648)

1648 endete mit dem Westfälischen Frieden von Münster und Osnabrück der Dreißigjährige Krieg, der Europa verheert und zu gewaltigen Bevölkerungsverlusten geführt hatte. Besonders hoch waren die Verluste in der Mark Brandenburg, Pommern, Mecklenburg, Schlesien, Magdeburg, Thüringen, Hessen, Franken, Bayern, Württemberg, der Pfalz, Trier und Baden.

Die Friedensschlüsse sahen eine Reihe wichtiger gebietsrechtlicher Änderungen vor: So schieden die Schweizer Eidgenossenschaft und die nördlichen Niederlande als selbständige Staaten aus dem Reichsverband aus, wobei die südlichen (Spanischen) Niederlande Teil des Heiligen Römischen Reiches blieben. Frankreich und Schweden schnitten am besten ab. Frankreich erhielt den größten Teil des Elsass am Oberrhein, Schweden bekam Vorpommern und Bremen und wurde damit zu einer Territorialmacht auf deutschem Boden mit Sitz und Stimme im Reichstag. Beide Staaten hatten durch den Krieg in Europa erheblich an Macht gewonnen. Bayern behielt die Oberpfalz und seine Kurwürde, die es jeweils nach den Siegen der Katholiken in der ersten Hälfte der 1620er Jahre gewonnen hatte. Der Pfalzgraf, welcher die Kurwürde verloren hatte, bekam ein neues Kurfürstentum, was die Zahl der Kurfürstentümer auf acht anstatt bislang sieben Stimmen anwachsen ließ. Weitere Zuwächse betrafen das Kurfürstentum Sachsen, welches die Lausitz erhielt, ein zuvor böhmisches Kronland, sowie Brandenburg, welches Ostpommern und einige Bistümer bekam.

Die Mitte Deutschlands blieb territorial stark zersplittert. Die Dynastien der Habsburger und Hohenzollern regierten größere Gebiete außerhalb der Reichsgrenzen, erstere in den Königreichen Böhmen und Ungarn, letztere in Preußen. Die Friedensverträge von 1648 schränkten die kaiserlichen Befugnisse einmal mehr ein indem sie sie an die Zustimmung des Reichstags banden und den Reichsständen das Recht zusprach, selbständige Bündnisse mit anderen Mächten zu schließen. Das Reich nach 1648 blieb ein loser Staatenbund, dem es an zentralen Regierungsorganen und einer stehenden Armee mangelte.

Deutschland mit Reichsstädten (1648)

Zusammenfassung und Quelle : http://germanhistorydocs.ghi-dc.org/maplist.cfm?section_id=7&language=german

1. Deutschland (um 1500)
Zum Zeitpunkt des Übergangs vom Spätmittelalter zur Neuzeit (das heißt um das Jahr 1500 herum) umfasste das Heilige Römische Reich Deutscher Nation ganz Mitteleuropa sowie Teile West-, Ostmittel-….
Deutschland (um 1500)
2. Deutschland mit Reichsstädten (um 1500)
Unter der Herrschaft des Römischen Königs bzw. Kaisers wurde das Reichsgebiet von unzähligen weltlichen und geistlichen Fürsten, aber auch Herzögen, Grafen sowie Adligen mit anderen und sogar ohne….
Deutschland mit Reichsstädten (um 1500)
3. Bistumseinteilung (um 1500)
Seit der Spätantike war die katholische Kirche in Provinzen und Diözesen aufgeteilt. Ein Erzbischof besaß die geistliche Autorität über seine Provinz und die dortigen Bischöfe (Suffragane) sowie….
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4. Reichskreise (um 1512)
Zu Beginn der frühen Neuzeit gab es Bemühungen, die Regierung des Heiligen Römischen Reiches deutscher Nation zu stärken. Unter Kaiser….
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5. Der Bauernkrieg von 1525
Die Revolution von 1525 ist eine alternative Bezeichnung für den Deutschen Bauernkrieg, die größte Erhebung der europäischen Geschichte vor der Französischen Revolution, welche ihren Anfang im Schwarzwald….
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6. Deutschland mit Reichsstädten (um 1555)
Nach dem Schmalkaldischen Krieg zwischen Kaiser Karl V. und den protestantischen Fürsten und Städten sowie dem Augsburger Religionsfrieden von 1555 hatte das Heilige Römische Reich im Jahr 1555 im….
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7. Konfessionsverteilung (um 1560)
Die Abwesenheit einer starken Zentralgewalt des Heiligen Römischen Reiches hatte großen Einfluss auf das Verhältnis von Staat und Religion. Wo sich in anderen Königreichen Nationalkirchen herausbildeten,….
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8. Deutschland mit Reichsstädten (1648)
1648 endete mit dem Westfälischen Frieden von Münster und Osnabrück der Dreißigjährige Krieg, der….
Deutschland mit Reichsstädten (1648)
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Deutschland mit Reichsstädten (1648)

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