Merkel und Schäuble im Erlkönig

Der Eurokönig

Wer reitet so spät durch Nacht und Wind?

Es ist der Schäuble auf einem Rind.

Er hält die Merkel fest im Arm,

er fasst sie sicher, er hält sie warm.

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Lieb Angela, was birgst du so bang dein Gesicht? –

Siehst Schäuble du den Eurokönig Draghi nicht?

Den Eurokönig Draghi mit Druckerschwärze und Schweiß? –

Lieb Angela, es ist ein Nebelstreif.

 .

„Du liebe Merkel, komm, geh mit mir!

Gar schöne Spiele spiel ich mit dir,

manch bunte Euroscheine sind an dem Strand,

die werden wir verteilen in deinem Land.“

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Mein Schäuble, mein Schäuble, und hörest du nicht,

was Eurokönig Draghi mir leise verspricht? –

Sei ruhig lieb Angela, sei ruhig mein Rind:

In dürren Blättern säuselt der Wind.

.

„Willst, feine Merkel, du mit mir gehen?

Deine Leute die warten so schön,

sie wollen dich führen am nächtlichen Rhein,

und wiegen und werfen dich schließlich hinein.“

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Mein Schäuble, mein Schäuble und siehst du nicht dort

Eurokönig Draghi mit meinen Leuten am düsteren Ort? –

Lieb Angela, lieb Angela, ich sehe es genau,

Es scheinen die alten Weiden so grau.

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„Ich liebe dich, mich reizt deine schöne Gestalt“

Auwaia, jetzt ist der Draghi durchgeknallt.

Oh Schäuble, oh Schäuble er fast mich nicht an,

Es ist zum kotzen, ich will ihn haben, den Euromann“.

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Dem Schäuble graust es, er reitet geschwind,

mit ihm und der Merkel auf dem Rind,

erreicht den Bundestag mit Mühe und Not,

leider leben beide, nur das Rind ist tot!

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Frei nach Goethe nach empfunden vom Cajus Pupus

veröffentlicht von ddbnews R.

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