Ausnahmezustand im Sultanat Erdowahnistan

Der gescheiterte Putschversuch in der Türkei, hat nun den Sultan Erdogan I. veranlaßt, den Ausnahmezustand zu verhängen. Erdogan hat jetzt sehr weitreichende Befugnisse und kann nun per Dekret regieren. Grundrechte sind stark eingeschränkt und von Pressefreiheit wird wohl niemand mehr reden. Eine Säuberungswelle geht durch das Land und man kann durchaus behaupten, dass die Türkei zu einer Diktatur mutiert. Jetzt hat doch die Türkei sämtliche Voraussetzungen erfüllt, um Mitglied in der EUdSSR zu werden?

Bild: T-online.de

Die Fragen, wie es überhaupt zu diesem Putschversuch kam und wer dahinter steckt, wird uns noch eine Weile beschäftigen. Da wäre zum einen der übliche Verdächtige, die USA, denen der für die USA unberechenbare Erdogan ein Dorn im Auge ist. Aber ernsthaft, wie soll ein Putsch mit ein paar Panzern und Flugzeugen zum Erfolg führen? Diese Aktion war dilettantisch und spricht nicht für die Amis als Organisator des Putsches. Es ist durchaus im Bereich des Wahrscheinlichen, dass der Weltöffentlichkeit und insbesondere dem türkischen Volk eine gigantische Show abgeliefert wurde. Erdogan hat nun was er will. Er kann jetzt mit Dekret regieren und seine Widersacher, derzeit nach Medienangaben 60.000, sitzen im Gefängnis, sind vom Dienst suspendiert oder entlassen. Weitere Verhaftungen sind angekündigt.

Heute wurden weitere Details bekannt. Offenbar gab es Warnungen über einen bevorstehenden Militärputsch aus Moskau. Arabische und iranische Quellen haben Hinweise darauf, dass der Putschversuch von den Golfstaaten ausging, so berichten heute die Deutschen Wirtschaftsnachrichten.

Was sind nun die Folgen für die Türkei? Wirtschaftlich ist der Putschversuch eine Katastrophe, denn selbst typische BRD-, und sonstige-Pokemon Go-Dummschafe, werden sich genau überlegen, ob sie ihren Urlaub in der Türkei verbringen werden. Der Tourismus ist eine wichtige Einnahmequelle für die Türkei. Die türkische Lira wird erst einmal kräftig abstürzen und der Wirtschaft weitere Probleme bereiten.

Es bleibt abzuwarten, wie sich die Türkei innerhalb der Nordatlantischen Terrororganisation NATO und natürlich auch in der Flüchtlingsfrage verhalten wird. Erdogan kann nun Europa unter Druck setzen und hat Millionen Flüchtlinge und die NATO-Mitgliedschaft  als „Verhandlungsargument“in der Hand. Sollte die Putschshow von Erdogan selbst eingefädelt worden sein, dann hat er im Moment diese und weitere Trümpfe, u.a. das Millionenheer türkischer Bürger in der EUdSSR, in der Hand. Ob man ihm soviel Weitblick zutrauen kann?

ddbnews A.

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