ddbnews fragt nach: Martin Schulz, MdEP

Die jüngsten Äußerungen des Präsidenten des Europäischen Parlaments, Martin Schulz, gegenüber RAI 3 und La Stampa zur Präsidentenstichwahl in Österreich, bewogen uns direkt bei Martin Schulz nachzufragen. Die Presseanfrage vom 09.05.2016 wurde nicht beantwortet. Daraus kann man schließen, daß das „Pack“ die Klappe halten und Steuern und Abgaben zahlen soll.

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Leider sind wir nun gezwungen die Fragen selbst zu beantworten.

  1. gegenüber RAI 3 haben Sie in der Talkshow Agora zur FPÖ und dem Präsidentschaftskandidaten Hofer klar Stellung bezogen. Worauf stützen sich Ihre Äußerungen, dass die FPÖ eine extremistische Partei ist und wie diese Europas Charakter ändern würde?

    Die FPÖ ist nichts links und alles was nicht links ist, ist extremistsch.

  2. Gibt es dazu offizielle Untersuchungsberichte? Wenn ja, welche.

    Offizielle Untersuchungsberichte gibt es dazu nicht, aber einen in geselliger Runde mit meinem Freund Jean-Claude beschlossenen Plan, um es so aussehen zu lassen, als gäbe es einen solchen.

  3. Wie würde eine solche Änderung Europas aussehen?

    Womöglich würden uns die extremistischen Parteien ins Handwerk pfuschen oder uns von unseren Freßtrögen vertreiben.

  4. In der gleichen Sendung bei RAI 3, stellen Sie fest, dass die Mehrheit der Menschen diesen Wandel in EU nicht will. Worauf beruht diese Annahme?

    Sehen Sie, wir haben die Medien unter unserer Kontrolle. Wir können somit die Meinungen so steuern, wie wir es brauchen. Sehen Sie einen nennenswerten Aufschrei innerhalb der EU? Also können wir so weitermachen und uns unbequeme Meinungen unterdrücken.

  5. Gab es dazu EU-weite Befragungen, wie viele Menschen wurden befragt und wer hat sie durchgeführt?

    Befragungen der Menschen? Wozu?

  6. Noch einmal die o.g. Sendung: Sie sagten: „Wer für Europa ist, muss mobil machen, genau wie jene, die dagegen sind“. Zuerst einmal ist das eine sehr demokratische Äußerung. Ist diese als Aufforderung zu verstehen, dass Gegner und Befürworter der EU auf die Strassen gehen und den Unentschlossenen eine Meinung aufzwingen, die sie weder befürworten noch ablehnen würden, oder geht es mehr um Aufklärung?

    Wir müssen extremistischen Tendenzen mit ALLEN Mitteln entgegentreten. Das ist alternativlos.

  7. Wie soll dann die Aufklärung von Seiten der, wie sie es nennen, EU-kritischen Parteien aussehen?

    Dafür haben wir z.B. in der BRD unseren treuen Heiko Maas und seine beste Freundin Annetta Kahane. Diese beiden leisten hevorragende Arbeit und die Meinungen die nicht mehr auffindbar sind, gibt es nicht.

  8. Ist es angedacht, den zukünftigen Kurs der EU, TTIP und auch das Flüchtlingsproblem betreffend, über die Menschen in den Mitgliedsländern direkt entscheiden zu lassen?

    Bloß nicht. Wir haben doch eine Demokrattie. Sie geben uns ihre Stimme und wir machen damit was uns gerade so einfällt.

  9. Gegenüber La Stampa, attackierten Sie den FPÖ-Chef Strache direkt. Zitat: „Strache ist meiner Ansicht nach ein Mensch ohne jeglichen Respekt für die fundamentalen Werte. Merkel und Renzi können stolz sein, von einer Person wie Strache beleidigt zu werden, denn sie handeln nach den Prinzipien der Solidarität“ . Würden Sie unseren Lesern bitte in ein paar Sätzen erläutern, welche fundamentalen Werte gemeint sind?

  10. Ich fasse das in ein paar Stichpunkten zusammen: Lobbyismus, Korruption, Vetternwirtschaft, Gängelung und lückenlose Überwachung der Bürger, Meinungsdiktatur, Rechtlosigkeit u.v.m..
  11. Wie sollen die weiteren in 2016 zu erwartenden Flüchtlingsströme verteilt werden?

    Alle nach Österreich, Deutschland und Schweden.

  12. In welchen Größenordnungen rechnen Sie für 2016?

    Soll ich dazu die Wahreit sagen? Aber nicht weitersagen! Erdogan will uns alle seine Flüchtlinge schicken und das sind im Moment ca. 2,7 Millionen. Angie hat uns das eingebrockt! Hinzu kommen noch einmal 3 Millionen die in Nordafrika warten.

  13. Wäre es nicht sinnvoller, die Ursachen der Flucht zu beseitigen und den Menschen in ihrer Heimat eine Perspektive zu geben, ggf. zu schaffen? Wurden dafür Mittel in der EU bereitgestellt, wenn ja wie hoch und was unternimmt die EU zur Beseitigung der Fluchtursachen?

    Wie stellen Sie sich das vor? Sollen unsere Rüstungsunternehmen die uns so hervorragend in unserer Arbeit unterstützen verenden? Es ist alles gut wie es ist. Wir unterhalten so die Rüstungsindustrie, die Schlepper und die Sozialindustrie in den Zielländern. Das schönste dabei, Michel bezahlt alles, aber er hält die Klappe und gibt sich mit billigem Bier, Fußball und Tortenshows zufrieden.

  14. Welche Entlastungs- oder Unterstützungsmöglichkeiten gibt es für das von der Finanz- und Wirtschaftskrise schwer gebeutelte Griechenland, in dem ja ein Großteil der Flüchtlinge erstmals Boden der EU betritt?

    Der Tsipras kriegt keinen Cent mehr. Wir brauchen jeden € für unsere Bankenrettungen.

  15. Gestatten Sie uns zum Schluss noch eine letzte Frage, Sie und die SPD betreffend. In einigen Medien geistern Gerüchte über den bevorstehenden Rücktritt des Vizekanzlers Gabriel herum und Sie werden als sein Nachfolger ins Spiel gebracht. Können Sie den geplanten Rücktritt bestätigen und stehen Sie für die Nachfolge Sigmar Gabriels und vielleicht auch als Kanzlerkandidat der SPD 2017 zur Verfügung?

    2018 wird unsere EUdSSR im Auftrag der US-Konzerne alle Entscheidungen treffen. TTIP macht es möglich. Der Kanzlerposten ist dann völlig überflüssig.

ddbnews bedankt sich für die Antworten, die Martin Schulz in dieser Deutlichkeit sicher nur zu Jean-Claude Juncker und in würdiger Atmosphäre sagen würde.

So oder ähnlich wird es aber kommen und die Menschen sollten dagegensteuern.

http://www.bundesstaat-deutschland.de/

ddbnews A.

 

2 Gedanken zu “ddbnews fragt nach: Martin Schulz, MdEP

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