So schön könnte das sein….

Ein Gleichnis

Ein Weg, beiderseits befindet je sich ein Grundstück. Das eine ist sehr groß, viel Wald, Wiesen, ein Bach mit sauberem, klaren Wasser, die Luft duftet nach Wildkräuter und wilden Blumen. Am Anfang dieses Grundstückes entsteht ein sehr großes einstöckiges Gebäude aus Holz und andern natürlichen Materialien. Die Grundplatte liegt schon und die ersten drei Außenwände sind schon fast fertig erstellt. Man kann erkennen, daß dieses Gebäude lichtdurchflutet sein wird, denn es sind viele Fenster vorgesehen. Auch scheint dieses neue Haus ein schöner Ort zu werden, denn die Menschen, die beim Erbauen beteiligt sind, haben fröhliche Gesichter und sind guter Dinge. Auch können ALLE, die hier mithelfen, mit entscheiden, wie das Gebäude ausgestattet werden soll. Pflanzen, fröhliche Farben im Innern, und und und…..

 

https://i1.wp.com/i.huffpost.com/gen/3716460/images/n-HAPPY-FILTER-large570.jpg

Wenden wir uns der gegenüberliegenden Seite zu.
Hier steht ein dreistöckiger Betonklotz. Die unterste Etage hat nur drei Türen, Fenster sieht man keine. Das zweite Stockwerk hat mehrere Fenster, das oberste einige große
Fenster und Balkone. Auf denen sieht man dickbäuchige Herren in Anzügen, Zigarre rauchen, Whiskey-Gläser in der Hand und die Hände mit klotzigen Goldringen bestückt.
Das sind sogenannte „Herrenmenschen“, die sich rundum bedienen lassen und der Ansicht sind, etwas Besseres, fast schon Götter zu sein. Sie residieren in großen Räumen
mit schweren Teppichen und Gemälden an den Wänden, Marmorstatuen,  Marmorböden
und schweren Schreibtischen.

Im darunter liegenden Stockwerk gibt es viele sehr vornehm und gut eingerichtete Büros.
In diesen arbeiten sogenannte Erfüllungsgehilfen, welche die Befehle der Leute in der dritten Etage gnadenlos umsetzen. Dabei geht es ihnen noch recht gut, können sich fast alles leisten…

Die unterste Etage ist trist, keine Fenster, schlechte stickige und ungesunde Luft.
Dieses Erdgeschoß hat keine tragenden Wände, nein es stehen viele Menschen dicht an dicht und müssen die Decke tragen, sonst würde das Gebäude zusammen brechen.
Dieser große Raum hat drei große Gänge, in welchen uniformierte Wächter mit Peitsche peinlich genau darauf achten, daß immer ALLE die Decke mit beiden Armen stützen.
Durch die schlechte Luft, unzureichende und teilweise verdorbene oder sogar giftige Essenszufuhr, bricht immer wieder ein Mensch unter der drückenden Last von oben zusammen. Dann müssen die anderen noch mehr tragen…

Nun stellen wir uns einmal vor, das erste sei ein von Menschen neu geschaffener Staat und der Betonbau sei eine Firma, die sich als Staat ausgibt (Ähnlichkeiten mit tatsächlich existierenden Firmen und einem Staat sind natürlich rein zufällig 😉  )
Wenn man jetzt die Gedanken weiter „spinnt“ und sich vorstellt, alle, wirklich ALLE verlassen die unterste Etage des Betonklotzes und wechseln zur anderen Seite des Weges….. Was würde wohl dann passieren?

Lasst mal Eure Phantasie spielen….

P.M.

veröffentlicht von ddbnews R.

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2 Gedanken zu “So schön könnte das sein….

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