Offiziell bestätigt – Der Euro ist eine Fiatwährung

Die nächste Verschwörungstheorie ist nun höchst offiziell zur Wahrheit mutiert. Der Euro ist und bleibt eine Fiatwährung ohne jegliche Deckung (Fiatgeld (auch englisch Fiat money) ist ein Objekt ohne inneren Wert, das als Tauschmittel dient). Dies bestätigt die kompetenteste Stelle, wenn es um Falschgeld geht, die Deutsche Bundesbank, auf ihrer Internetseite. Wer hätte das gedacht? Wurden nicht alle von Realitätsverweigerern verlacht, die behaupteten das der € Fiatgeld ist? Jetzt muß man nur noch das Copyrightzeichen auf den bunten Fetzen richtig interpretieren und schon erübrigen sich alle weiteren Fragen. Aber Vorsicht Falle, die Deutsche Bundesbank gaukelt natürlich gleich im ersten Absatz einen Staat vor, den es überhaupt nicht gibt und auch nicht gab. Die „staatlich befugte Stelle“ zur Ausgabe von Banknoten, ist die US-Holding BRD und die EZB ist eine private Zentralbank nach FED-Vorbild! Die DM-Nostalgiker kommen auch gleich auf ihre Kosten. Die DM war nichts anderes wie der Euro, also ohne jegliche Deckung, schreibt die Bundesbank selbst. Wer die DM zurück will, kann nicht ganz dicht sein. Das Zentralbanksystem fällt alle 70-80 Jahre auf ihren inneren Wert, also Null zurück. Der Zusammenbruch der Fiatwährungen ist überfällig. Es ist an der Zeit etwas neues zu schaffen. http://www.bundesstaat-deutschland.de/daw-und-wirtschaft/

Da das Vertrauen in die Währung beim Bargeld beginnt, hat der Staat ein Interesse daran, den Umlauf des gesetzlichen Zahlungsmittels „Bargeld“ zu kontrollieren. Banknoten werden deshalb nicht wie anfangs von privaten Banken ausgegeben, sondern von einer staatlich  befugten unabhängigen Stelle, der Zent­ralbank (Notenmonopol). Münzen gibt dagegen nach wie vor die Regierung aus (Münzregal).

Notenmonopol

Im Euro-Raum sind die Europäische Zentralbank und die nationalen Zentralbanken zur Ausgabe der Banknoten berechtigt. In Deutschland besitzt die Deutsche Bundesbank das ausschließliche Recht zur Notenausgabe. Sie gibt die Banknoten – von wenigen Ausnahmen abgesehen – über die Geschäftsbanken in Umlauf. Das Volumen der in Umlauf gegebenen Banknoten wird allein durch die Nachfrage bestimmt. Das heißt, die Deutsche Bundesbank zahlt alle Beträge aus, die von den Geschäftsbanken nachgefragt werden. Um diese Banknoten erwerben und ihre Kunden mit Bargeld versorgen zu können, nehmen die Geschäftsbanken in der Regel Kredite bei der Zentralbank auf. Dadurch entsteht der Bundesbank ein Zinsgewinn.

Münzregal

Die Zuständigkeit für die Herstellung der Euro-Münzen liegt – anders als bei den Banknoten – bei den Regierungen der Euro-Länder. Dies ist ein Relikt aus alter Zeit, als es ausschließlich Münzen gab. Damals schon lag das Recht zur Regelung des Münzwesens beim Landesherrn bzw. beim Staat (sog. Münzregal). In Deutschland lässt das Bundesministerium der Finanzen Euro-Münzen herstellen. Die Bundesbank bringt sie in Umlauf. Die Bundesbank kauft der Regierung die Münzen jeweils zum Nennwert ab. Die Regierung zieht aus dem Münzregal Gewinne (früher auch „Schlagschatz“ genannt), da die Herstellungskosten der Münzen unter ihrem Nennwert liegen. Im Verhältnis zu den gesamten Einnahmen des Staates sind diese Gewinne allerdings wenig bedeu­tend. Um über diesen Weg aber eine indirekte Staatsfinanzierung durch die Zentralbank zu verhindern, unterliegt der Ankauf von Münzen der vorherigen Genehmigung durch den EZB-Rat, der jährlich einen Gesamtbetrag für die geplante Umlauferhöhung festlegt.

Keine Einlösungsverpflichtung in andere Werte

Der Euro ist eine sogenannte Fiatwährung:

Die Zentralbanken des Eurosystems sind nicht verpflichtet, den Gegenwert einer vorgelegten Banknote in Gold oder andere Vermögens­werte zu tauschen. Das Eurosystem kann deshalb alle seine Euro-Verbindlichkeiten immer bedienen, in Euro also nicht zahlungsunfähig („illiquide“) werden.

Bei den Münzen garantiert der ausgebende Staat den aufgeprägten Nennwert. Nationale Zentralbanken wie die Bundesbank nehmen auch Euro-Münzen wieder zum Nennwert entgegen und wandeln sie beispielsweise in Banknoten oder Buchgeld um. Auch hier ist ein Umtausch in andere Vermögenswerte nicht möglich.

Keine Deckungsvorschriften

In früheren Zeiten waren Währungssysteme üblich, die Notenbanken verpflichteten, ihre emittierten Banknoten gegen Gold oder Silber einzutauschen. Deshalb mussten die ausgegebenen Banknoten häufig zu einem bestimmten Prozentsatz durch das entsprechende Edelmetall „gedeckt“ sein („gebundene Währung“). Insofern war die Banknotenausgabe durch die vorhandenen Edelmetallvorräte begrenzt. So tauschte beispielsweise die Reichsbank bis zum Ersten Weltkrieg ihre Banknoten auf Verlangen jederzeit in Goldmünzen um.

Inzwischen weiß man, das derartige Regelungen für die Werterhaltung des Geldes nicht zwingend erforderlich sind. Die Ausgabe von Bargeld durch das Eurosystem ist deshalb – genauso wie zu D-Mark-Zeiten – nicht mehr an Deckungsvorschriften gebunden.

Quelle: Deutsche Bundesbank

http://www.bundesstaat-deutschland.de/

ddbnews A.

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2 Gedanken zu “Offiziell bestätigt – Der Euro ist eine Fiatwährung

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