Der Fall Kampusch geht in die nächste Runde

…. und wir werden uns, wenn es nach Walter K. Eichelburg geht, alle fürchterlich übergeben müssen. Die Redaktion hat keinerlei Zweifel an der Richtigkeit seiner Aussage.

An der offiziellen Story um den Fall Natascha Kampusch und Ihren Peiniger Priklopil scheint ja so einiges mehr als zweifelhaft zu sein. Wurde Prikopil beseitigt, da er vielleicht Namen von Mittätern hätte ausplaudern können? Auch der angebliche Suizid des Chefermittlers wirft Fragen auf. Steht womöglich ein Kinderpornoring der bis in die höchsten Kreise führt, unmittelbar vor der Aufdeckung? Warum kommen ausgerechnet jetzt, als Österreich seine Grenzen schließen will oder seine Grenzen schließt, weitere Meldungen über die Staatsaffäre Kampusch ans Tageslicht? Guido Grandt versucht Licht ins Dunkel zu bringen. Lest selbst:

Endlich kommt neue Bewegung in die Causa Natascha Kampusch, dem spektakulärsten Entführungsfall der Welt! Viele Hintergründe sind immer noch ungeklärt oder werden vertuscht und verschwiegen. So auch die Umstände des Todes von Nataschas Entführer Wolfgang Priklopil.

Offiziell jedenfalls wird von Selbstmord ausgegangen. Doch aufgrund meiner jahrelangen Recherchen bezweifle ich das. Im Gegenteil: Ich gehe von Mord aus! Doch wer steckt dahinter? Das (Kinderporno-)Netzwerk, von dem bereits der Chefermittler Franz Kröll sprach, der ebenfalls unter mysteriösen Umständen Selbstmord begangen hat?

Die Leitmedien (z.B. Der Spiegel) berichten jetzt jedenfalls:

Die Oberstaatsanwaltschaft Wien beschäftigt sich erneut mit dem Tod von Wolfgang Priklopil, dem Entführer von Natascha Kampusch. Anlass ist eine Anzeige wegen Mordes gegen unbekannt. Die Anzeige wurde von Karl Kröll gestellt, dem Bruder von Franz Kröll, dem ehemaligen Chefermittler im Fall Kampusch. Karl Kröll meint, dass nicht ausreichend untersucht worden sei, ob die Verletzungen von Priklopil tatsächlich allein durch den Zug verursacht worden sein können, der den Kampusch-Entführer im August 2006 überrollte.

Quelle: http://www.spiegel.de/panorama/justiz/natascha-kampusch-neue-anzeige-wegen-mordes-zum-tod-von-priklopil-a-1079214.html

Ich habe Einblick in die Obduktionsberichte von Wolfgang Priklopil bekommen, die Tatort- und Leichenfotos gesehen, die “streng geheim” verwahrt werden.

Bereits im Juni 2013, also vor fast drei Jahren, schrieben Udo Schulze und ich dazu (Hervorhebungen durch mich):

Wolfgang P. – »Zweifelhafte« Bahnleiche[i]:

 Nach offizieller Darstellung hat sich Wolfgang Priklopil vor eine herannahende Wiener S-Bahn auf die Gleise geworfen. Die stählernen Räder des Zuges trennten dabei seinen Kopf vom Rumpf, der Entführer war auf der Stelle tot. Doch inzwischen werden die Fragen immer lauter, ob der Kampusch-Entführer nicht doch ermordet wurde. Demnach werde jetzt ein neues Gutachten vorgelegt, in dem anhand der Auffindesituation des Leichnams Zweifel zulässig seien. Besonders auffällig: Kopf und Körper sind »sauber« voneinander getrennt. Für eine Bahnleiche ist das untypisch, was schon dem verstorbenen Ermittler Franz Kröll aufgefallen war. Der Selbstmord, so der Kriminale, habe inszeniert gewirkt.[1] Das Gutachten soll von einem Sachverständigen stammen. In die gleiche Richtung zielt auch ein Brief des BZÖ-Parlamentariers Ewald Stadler an die österreichische Innenministerin, in dem davon die Rede ist, der Zugbegleiter sei nie zu dem, was er gesehen hat, vernommen worden. Insbesondere sei wichtig, ob es aus dem Hals des Toten heftigen Blutaustritt gegeben habe.[2] Das Ministerium allerdings gab sich in einer ersten Stellungnahme bedeckt und verwies auf die Staatsanwaltschaft. Demnach sei der Selbstmord nicht anzuzweifeln.[3]

Quelle und weiterlesen: https://guidograndt.wordpress.com/2016/02/26/staatsaffaere-natascha-kampusch-wurde-der-entfuehrer-doch-ermordet/

ddbnews A.

 

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