Russland verbietet Import genveränderter Nahrungsmittel aus den USA

So geht es auch. Niemand braucht diesen Genmist, der auch noch als Lebensmittel umdeklariert, den Weg in die Geschäfte und am Ende in die Mägen der Welt findet. Die Verfassunggebende Versammlung hat im Verfassungsentwurf festgeschrieben, das jede Anwendung von Gentechnik verboten ist.

§ 26. Alle Menschen der Erde sind verpflichtet, den Erhalt der Erde mit aller Kraft zu unterstützen und Boden, Luft, Wasser, somit die gesamte Natur zu pflegen und Schaden von ihr abzuwenden. Jegliche Anwendung von Gentechnik ist verboten.

http://www.staatenbund-deutscher-voelker.org/verfassungsentwurf/

Das wird zwar den Giganten Monsanto, Syngenta u.a. überhaupt nicht schmecken, aber der Erhalt unserer Umwelt sollte über den Gewinninteressen einiger weniger Profiteure stehen.

Bild: sancouriosos.wordpress.com

Russland zieht die Konsequenzen aus seiner Entscheidung vom letzten Herbst, den kommerziellen Anbau von gentechnisch veränderten Organismen auf den landwirtschaftlichen Anbauflächen des Landes zu verbieten. Die jüngste Entscheidung, die am 15. Februar 2016 in Kraft getreten ist, dürfte Monsanto oder dem US-Getreidekartell überhaupt nicht gefallen.

Am 15. Februar ist ein russisches nationales Importverbot für Sojabohnen und Mais aus den Vereinigten Staaten in Kraft getreten. Das russische Amt für Lebensmittelsicherheit Rosselkhoznadzor kündigte an, dass das Verbot wegen »Gentechnisch Veränderter Organismen« (GVO), wegen der Kontamination durch Mikroben und wegen des Fehlens wirksamer Kontrollen auf unter Quarantäne stehenden Körnern bei Soja- und Maisexporten, die auch als mikrobielle Verunreinigungen bekannt sind, erfolgt sei.

Die russische Kontrollbehörde für Lebensmittelsicherheit ergänzte, dass der aus den USA importierte Mais oft von Trockenfäule befallen sei. Zusätzlich hieß es, der Mais könnte zum Anbau von GVO-Kulturen in Russland verwendet werden. Der mögliche Schaden aus dem Import und der Verbreitung von Objekten, die unter Quarantäne stehen, auf russischem Gebiet wird auf jährlich 126 bis 189 Millionen US-Dollar geschätzt.

Ein Schlag ins Zentrum des GVO-Kartells

Die russische Entscheidung ist ein schwerer Schlag für die Agrarindustrie der USA. Seit Jahrzehnten dominieren die Unternehmen des US-Getreidekartells ‒ ADM, Cargill und Bunge ‒ den weltweiten Handel mit Sojabohnen und Mais, den wegen ihres hohen Proteingehalts am häufigsten verwendeten Futtermitteln für Rinder, Schweine und Hühner.

Quelle und weiterlesen: Russland verbietet Import genveränderter Nahrungsmittel aus den USA – Kopp Online

ddnews A.

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6 Gedanken zu “Russland verbietet Import genveränderter Nahrungsmittel aus den USA

  1. meine Rede anstatt zu kuschen lieber puschen !!! SICH ORGANISIEREN UND DIE MENSCHEN INFORMIEREN!!! Man muss den da oben zeigen das wir uns um unsere Angelegenheiten kümmern, und uns von ihnen Blenden lassen !!

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  2. Deutschland sollte sich ein beispiel nehmen und über so eine Enttscheidung nachdenken und beraten ich will kein gen-Mais vor allem weil es keine Langzeit Studien auf die Auswirkung auf die Menschen gibt!!!

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