Turnhalle als Notunterkunft: Schäden von 575.000 Euro

Die Gemeinde Gräfelfing darf nun ihre Turnhalle, die zum Gymnasium Gräfelfing gehört, für 575.000€ sanieren. Grund der Sanierungsmaßnahmen ist die Nutzung als Notquartier für 180 Flüchtlinge. Der Hallenboden ist ruiniert und außerdem naß. Die Sanitäreinrichtungen müssen ebenfalls saniert werden.  Was glaubt Ihr wer das wohl zahlen wird? Hier eine kleine Auswahl:

  1. Die 3! Bürgermeister von Gräfelfing
  2. der Gemeinderat
  3. der Pfaffe von St. Stephanus
  4.  die 13.000 Einwohner von Gräfelfing

Schickt einfach die Rechnung an die Kaaba im Berliner Geschäftsführerinnenviertel. Wer die Musik bestellt zahlt. Mutti schafft das.

 

Der Münchener Merkur berichtet, die Turnhalle des Gymnasiums Gräfelingen müsse für möglicherweise rund 575.000 Euro saniert werden – nachdem dort 180 Flüchtlinge einquartiert waren, sind umfangreiche Reparaturen notwendig. Da der Boden nur mit Teppichfliesen ausgelegt worden sei, hätten die Eisenbetten Druckstellen und Kratzer auf dem Hallenboden hinterlassen, außerdem sei er nass geworden. Ein neuer Boden koste allein 300.000 Euro. Auch die Sanitäreinrichtungen müssten saniert werden. Da die Belüftung zu schwach gewesen sei, hätte sich Schimmel gebildet. Außerdem seien alle Abflüsse als Toilette benutzt worden. Eine Sprecherin des Landratsamtes sagte der Zeitung, es handele sich um eine Ausnahme. Bislang hätten sich die Wiederherrichtungskosten für Turnhallen in Grenzen gehalten.

Quelle: http://www.merkur.de/lokales/wuermtal/graefelfing/khg-dreifachturnhalle-nach-nutzung-notunterkunft-laut-gemeinde-graefelfing-beschaedigt-6038018.html

ddbnews