EU im Panikmodus

Jetzt wirds interessant. Nachdem sich Jean-Claude Juncker, der EU-Imperator den niemand gewählt hat, bereits dahingehend äußerte, daß der Bestand des Euros am Fortbestehen des Schengenraums hängt, dämmert es auch Wolfgang Schäuble, daß es zu heftigen Verwerfungen kommen wird und wir turbulenten Zeiten in Europa entgegen gehen.

Der Zerfall des Euros, hat allerdings tatsächlich nicht nur mit offenen oder geschlossen Grenzen zu tun, sondern mit einer gescheiterten Ideologie der Gleichmacherei. Das Extrembeispiel Griechenland zeigte, daß man Industrieländer wie Deutschland, Österreich, die Niederlande mit Ländern wie Griechenland nicht in einen Topf werfen kann. Eine Einheitswährung ist daher von Beginn an zum Scheitern verurteilt. Nicht grundlos gab es in längst vergangenen Zeiten in vielen Regionen eigene Währungen.

Natürlich wußte man vom zwangsläufigen Scheitern des Euros bereits vor Einführung der Wärungsunion. Was also war das Ziel der Kunstwährung? Herbeiführung von Chaos? Herbeiführung des wirtschaftlichen Zusammenbruchs in Europa und damit dem Wegfall wichtiger Konkurrenten auf dem globalen Markt? Eine weitere Kunstwährung die weltweit eingeführt werden könnte? Womöglich nutzt man die Flüchtlingskrise und die daraus resultierenden Grenzschließungen, die wir bereits in Teilen der EU haben, als Begründung zum Abbruch des Euro. Das daraus ein Chaos entstehen könnte, vermutlich auch wird, ist Teil des Drehbuchs.

Schäuble spricht davon, daß der Zusammenbruch des Euro bereits in Tagen kommen könnte. Geben wir uns aber keinen Illussionen hin, ohne Euro, also mit der DM in der Tasche, würden wir früher oder später schon allein wegen der völlig aus dem Ruder gelaufenen „Staatsverschuldung“ vor dem gleichen Problem stehen. Das Spielkasino kann so nicht weitergeführt werden, also wird es abgebrochen und nach der darauf folgenden langen Durststrecke neu gestartet werden müssen. Neues Spiel, neues Glück? Schnallen wir uns an und warten auf die Dinge die dann auf uns zurollen.