Die SPD Berlin-Kreuzburg ruft Bürger zu Spitzeltätigkeit auf

Auch so funktioniert Stasi 2.0. Die Berlin-Kreuzberger SPD ist sich für nichts zu schade. Also werden die Bürger aufgefordert sich gegenseitig zu bespitzeln und damit das den Denunzianten nichts kostet, gibts frankierte Postkarten dazu. Liebe Kreuzberger SPD, habt ihr nicht die ganze Welt eingeladen? Wie wäre es denn wenn Ihr Eure Parteizentrale und Privatwohnungen räumt, damit jeder Mensch, der unter freiem Himmel leben muß eine menschenwürdige Unterkunft erhält? Ist das keine gute Idee? Das dachte ich mir doch.

Also nehmen wir die Sache selbst in die Hand. Das alte System kann die Probleme der Menschen nicht lösen, dann muss es weg. Worauf warten wir? Der Startschuß ist gegeben, also Ärmel hoch. Hier gehts zur Anmeldung.

 

„Zu einer ganz neuen Form der Bürgerbeteiligung greift die SPD im Bezirksparlament Friedrichshain-Kreuzberg: Die Genossen dort haben 10.000 Postkarten drucken lassen, die sie an Privathaushalte verteilen wollen und zwar in solchen Gegenden, in denen Ferienwohnungen vermutet werden. Die Postkarten sind frankiert, damit dem Bürger, der einen Vermieter belasten will, keine unnötigen Kosten entstehen.

„Bürgerinnen und Bürger können vermutete Verstöße gegen das Gesetz melden“, schreiben die SPD-Fraktionsvorsitzenden Andy Hehmke, John Dahl und Anja Möbus in der Dezember-Ausgabe der SPD-Zeitung „Berliner Stadtblatt“ auf Seite 8. Mit dieser „Aktion“ trete die SPD-Fraktion „den Vermietern illegaler Ferienwohnungen kräftig auf die Füße“.“

Quelle: Online-Ausgabe der BZ-Berlin vom 06.12.2015

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